Schulprogramm Gymnasium Wildeshausen
Wer wir sind und woher wir kommen
Das Gymnasium Wildeshausen liegt in erreichbarer Nähe zu den Großstädten Oldenburg und Bremen im Westen Niedersachsens. In den benachbarten Niederlanden ist Groningen die nächstliegende Großstadt. Das Gymnasium Wildeshausen ist das einzige allgemeinbildende Gymnasium für die Stadt und das Umland. Wir sind eine mittelgroße Schule mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern sowie ungefähr 80 Lehrkräften. Etwa die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler sind Fahrschüler, die weite Wege und erhebliche Fahrzeiten auf sich nehmen müssen. Sie stammen zu einem größeren Teil aus dem eher kleinstädtisch-ländlichen Milieu mit überschaubaren Strukturen und einer bodenständigen Prägung. Die Heterogenität der Schülerschaft hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine wachsende Anzahl von Schülerinnen und Schülern stammt aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland und bringt immer verschiedenere familiäre, sprachliche und soziale Hintergründe mit. Diesen Wandel begreifen wir als Bereicherung und als Herausforderung.
Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) soll unsere Schülerinnen und Schüler zu einem selbstbestimmten, mitgestaltenden, verantwortungsbewussten und solidarischen Leben in der globalisierten Gesellschaft befähigen. Dabei soll im Vordergrund stehen, die Fähigkeit zu erlangen, an der zukunftsorientierten Gestaltung der Weltgesellschaft aktiv mitzuwirken (de Haan). Basis dafür sind die 17 SDGs (sustainable development goals, Ziele für nachhaltige Entwicklung). Im Schulalltag wird das u.a. über folgende Aspekte an unserer Schule angestrebt:
- Aufgreifen zentraler Fragestellungen nachhaltiger Entwicklung mit Zukunfts- und Handlungsrelevanz für die Schülerinnen und Schüler
- Berücksichtigung unterschiedlicher Dimensionen nachhaltiger Entwicklung, um komplexe Sachverhalte erfassen und mit Zielkonflikten umgehen zu können
- Sichtbar Machen der Vielfalt der Perspektiven
- Förderung des systematischen Denkens, um mit Unsicherheiten, Unwägbarkeiten, Widersprüchlichkeiten und Dilemmata umgehen zu lernen
- Partizipation der Schülerinnen und Schüler und aller an Schule beteiligten Personen
Leitsätze
1. Wir begleiten unsere Schülerinnen und Schüler altersgemäß in ihrer Entwicklung zu eigenständigen, verantwortungsbewussten und sozial kompetenten Menschen.
Was verstehen wir darunter?
- Schülerinnen und Schüler, die nach der vierten Klasse an unsere Schule kommen, sind noch Kinder. Sie bringen Verspieltheit und Spontaneität, Offenheit und Neugier, Kreativität und Arbeitswillen mit. Dies wollen wir erhalten, wenn wir ihre weitere Entwicklung fördern und begleiten.
In der Mittelstufe begegnen uns Heranwachsende, die sich bemühen, einen eigenen Standpunkt zu finden, natürlich auch in Abgrenzung zu den Erwachsenen. Sie sind auf der Suche nach Lebenssinn und Lebensperspektiven. Dies nehmen wir ernst, bieten Erprobungsmöglichkeiten an und achten darauf, dass die Motivation zu lernen und die Bereitschaft, sich auf ein zufriedenes, selbstverantwortetes Leben vorzubereiten, nicht verloren gehen. - Wir kooperieren mit Einrichtungen der psychosozialen Versorgung, entwickeln mit diesen Konzepte der Prävention, der Beratung und der individuellen Förderung, um ein gutes Lernumfeld zu schaffen.
- Wir pflegen eine konstruktive und respektvolle, aber klare Feedbackkultur.
- Die intensive Phase auch voller körperlicher und seelischer Veränderungen berücksichtigen wir durch sportliche und gesundheitsförderliche Angebote.
- In der Oberstufe haben unsere Schülerinnen und Schüler ein großes Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsfähigkeit erworben, das sie befähigt, sich auf die Herausforderung der Abiturprüfung vorzubereiten. Auf dem Weg dorthin unterstützen wir sie durch verlässliche Information und Beratung. Die Studien- und Berufsorientierung nimmt einen noch breiteren Raum als in der Mittelstufe ein und bezieht überregionale Angebote auch im europäischen Ausland ein.
- Infonachmittag Viertklässler
- Begrüßungsfeier
- Installation großer Spielgeräte im Außenbereich
- Raumkonzept: Klassenräume im Hauptgebäude in der Nähe zu Sekretariat und Lehrerzimmer
- Kennenlerntage 5 (u.a. Besuch des Jottzett)
- Diagnose- und Förderangebote (s.u.)
- Methodenkonzept 5-10
- Unterstufenparty 5-7
- AG Sporties (5/6)
- Weitere AGs im Bereich des Sports
- Lernen durch Engagement (LdE) im Jg. 8
- Raumkonzept:Klassenräume der neunten und zehnten Klassen im Neubau
- Austausch- und Sprachenfahrten ins europäische Ausland.
- etwinning-Projekte
- Beratung durch die Klassenlehrkräfte und die Mittelstufenkoordinatorin
- Projekttage zur Suchtprävention, zur Gewaltprävention, zu Fragen des Medienge- und missbrauchs (Cybermobbing, Polizei)
- Beratungsteam (Beratungslehrerin und zwei Schulsozialarbeiterinnen)
- Jugendamt, Polizei, Gesundheitsamt, Autismuszentrum
- Jugend trainiert für Olympia. Sporties, versch. Sport-AGs
- Mensa, Wasserstation
- Oberstufenaufenthaltsräume
- Informationsabende für Jg. 10 bzw. 11 mit Blick auf Jg. 11 bzw. 12/13
- Reader zur Organisation der Oberstufe, zum Seminarfach
- Beratung durch die Oberstufenkoordinatoren
- Betriebspraktikum Jg. 11
- Beratung zu individuellen Auslandsaufenthalten v.a. in Jg. 11
- Facharbeit, Seminarfachabend zur Vorstellung der Facharbeiten
2. Wir verstehen Bildung als Prozess, der die Persönlichkeitsentwicklung auch unabhängig von gesellschaftlich bestimmten Gebrauchswerten anregt und ermöglicht.
Was verstehen wir darunter?
- Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildung sozialer Kompetenzen.
- Wir realisieren ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Ganztagsangebot.
- Wir vermitteln zwischen dem Erfahrungsraum der kulturellen Tradition und dem Erwartungshorizont einer gestaltbaren Zukunft.
- Wir unterhalten eine Bibliothek als Ort des Ruhe suchenden Rückzugs, der Inspiration, des Lesens und Lernens, der niveauvollen Unterhaltung und selbstgesteuerten Anregung.
- Wir machen ökologische und soziale Aspekte unseres Alltagslebens bewusst.
- Wir bieten Möglichkeiten, kreative Potentiale zu entfalten.
- Klassenpaten (9 für 5)
- LDE
- Streitschlichterausbildung und Streitschlichtungsangebot
- Schulsanitätsdienst
- Wettbewerb Jugend debattiert
- Besuche des Industriemuseums Nordwolle in Delmenhorst, der Gedenkstätten Esterwegen / Bergen-Belsen, Teilnahme am Projekt OLMUN (Oldenburg Model United Nations)
- Bibliothek mit verlässlichen Öffnungszeiten an den Vormittagen
- AG Lese- und Schreibclub
- AG „Grünes Schulgelände“
- Schülerfirma mit Fair-trade-Anspruch
- Theater-AGs (u.a. English Dramatic Society +)
3. Wir erwarten Leistungsbereitschaft und Anstrengung als Voraussetzung des Lernens, das zu einer selbstsicheren Orientierung in einer globalisierten Welt zunehmender Herausforderungen führt.
Was verstehen wir darunter?
- Wir bereiten auf den Erwerb von Sprachzertifikaten vor.
- Wir fördern eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen.
- Wir vermitteln Medien-, Methoden und Technikkompetenz.
- Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler im MINT-BEreich.
- DELE, DELF, Cambridge Certificate, TOEFL, Kleines Latinum, Latinum
- Lernlandschaft im Neubau
- Wir pflegen unterschiedliche Sozialformen im Unterricht, die Teamfähigkeit und Kooperation abverlangen.
- Mediencurriculum
- Technik-AG
- Robotik-AG
- Wir setzen ab Jg. 11 Ipads als allgemeines Arbeitsmittel ein.
- Angelus-Sala-Preis, Junior Science Olympiade, Wettbewerb „Das ist Chemie“
- Technik-AG (Computer-, Licht-, Sound, Bühnentechnik)
- 3D-Druck-AG
4. Wir bereiten als allgemeinbildendes Gymnasium durch guten Unterricht auf qualifizierte gymnasiale Bildungsabschlüsse und damit auf die Berufs- und Studierfähigkeit vor.
Was verstehen wir darunter?
- Wir sichern ein breites Fächerangebot (s. Anlage). Der Unterricht ist fachwissenschaftlich fundiert und in den höheren Jahrgängen zunehmend wissenschaftspropädeutisch angelegt.
- Wir ermöglichen zugleich eine fundierte Allgemeinbildung und eine behutsame Profilierung.
- Wir nutzen Medien funktional.
- Wir berücksichtigen gleichermaßen das Fördern und Fordern.
- Wir unterstützen die Teilnahme von Einzelnen und von Gruppen an Wettbewerben.
- Wir fördern Begabung.
- Wir ermitteln Förderbedarf und machen dazu passende Angebote.
- Wir organisieren ein vielfältiges Ganztagsangebot für die Jahrgänge 5-8.
- Berufliche und Studienorientierung haben einen hohen Stellenwert.
- Wir bereiten auf den Erwerb von Sprachzertifikaten vor.
- DELE, DELF, Cambridge Certificate, TOEFL, Kleines Latinum, Latinum
- Lernlandschaft im Neubau
- Wir pflegen unterschiedliche Sozialformen im Unterricht, die Teamfähigkeit und Kooperation abverlangen.
- Mediencurriculum
- Technik-AG
- Robotik-AG
- Wir setzen ab Jg. 11 Ipads als allgemeines Arbeitsmittel ein.
- Angelus-Sala-Preis, Junior Science Olympiade, Wettbewerb „Das ist Chemie“
- Technik-AG (Computer-, Licht-, Sound, Bühnentechnik)
- 3D-Druck-AG
5. Wir legen Wert auf das gemeinsame Leben von Werten wie Toleranz und Respekt, Offenheit und Ehrlichkeit, Rücksichtnahme und demokratische Streitkultur.
Was verstehen wir darunter?
- Wir geben uns Regeln und achten auf deren Einhaltung.
- Wir reagieren sensibel und konsequent auf unerwünschte Formen von Gewalt, Diskriminierung oder Ausgrenzung.
- Wir üben und etablieren Verfahren der demokratischen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung.
- Wir ermöglichen reale Erfahrung sozialen Engagements.
- Wir halten die Erinnerung an den Nationalsozialismus als Mahnung zum Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Totalitarismus wach
- Wir halten die Schulordnung und die Netiquetteregeln am Gymnasium Wildeshausen ein.
- LGBTQI-Kasten
- Streitschlichter
- Wettbewerb „Jugend debattiert“ (ab Jg. 9)
- Klassenrat (ab Jg. 6)
- OLMUN
- Besuch und Einladung von Abgeordneten und Kandidaten verschiedener Parteien
- SV-Lehrkraft
- LDE (Jg. 8)
- Bergen-Belsen /Esterwegen-Besuche mit Vorbereitung in Re/WN und Film „Schindlers Liste“
- Mitgestaltung des Erinnerungsgangs am Holocaustgedenktag
6. Die Schulleitung sorgt für eine transparente, vereinheitlichende und verbindliche Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und des Schulprogramms.
Was verstehen wir darunter?
- Die Schulleitung ist bestrebt, die Zusammenarbeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern an unserer Schule so lernförderlich und angenehm wie möglich zu gestalten.
- Die Schulleitung ist bestrebt, den Einsatz vorhandener personeller, sächlicher und finanzieller Ressourcen sachangemessen und gerecht zu planen. Wo es möglich ist, werden die am Schulleben Beteiligten bei diesen Planungen zu Rate gezogen bzw. informiert.
- Die Schulleitung sorgt dafür, dass wiederkehrende Aufgaben und Abläufe in Konzepten beschrieben werden, an denen die Betroffenen Gelegenheit haben mitzuarbeiten.
- Die Schulleitung sorgt für die Evaluation bestehender Verfahren und Abläufe.
- Regelmäßige Gespräche zwischen SL-PR
- SL-SV
- SL-SER
- Organigramm mit Zuständigkeitsbeschreibungen
- Mensaausschuss
- Europasteuergruppe
- Konzepte zu
- Schulfahrten
- Leistungsbewertung
- Prävention
- Europaschule
- BNE
- Medien
- Unterrichtsbesuche
- Schulprogramm
7. Wir fühlen uns verantwortlich für unsere Schule als Lebens- und Lernort.
Was verstehen wir darunter?
- Die kreative und lebendige Gestaltung unserer Gebäude ist Aufgabe der Schulgemeinschaft. Den pfleglichen Umgang mit diesen Ressourcen verstehen wir auch als Ausdruck der Achtung der anderen Schulmitglieder.
- Wir nutzen das Schulgebäude für mehr als Lernen und Unterricht im engeren Sinne.
- Außenanlagen wie ein Klassenzimmer im Freien, unser Biotop, der Bereich der Spielgeräte oder die Sportanlagen werden in einen naturnahen und handlungsorientierten Unterricht einbezogen.
- Wir halten uns gegenseitig dazu an, pfleglich mit Gebäude, Mobiliar und Ausstattung umzugehen
- Um einen hohen Ausstattungsstandard zu erreichen bzw. zu erhalten, arbeiten wir eng mit unserem Schulträger, dem Landkreis Oldenburg, zusammen.
- Kunstbox, Ausstellungen von Schülerarbeiten im gesamten Gebäude, Kunsttag (Jg.11)
- AG Grünes Schulgelände
- AG Bienen
- Technik-AG
- Unterstufenparty im Forum
- Theater-AGs
- schuleigene Mensa mit vollwertigem und wohlschmeckendem Angebot
- Pausenaufsichten
8. An unserer Schule herrscht ein wertschätzender Umgang zwischen allen Beteiligten.
Was verstehen wir darunter?
- Wir würdigen Leistung und Engagement durch Lob.
- Wir pflegen eine konstruktive und respektvolle, aber klare Feedbackkultur mit Beratung zu Veränderungsansätzen.
- Wir pflegen respektvolle mediengestütze Kommunikation.
- Berichte über Erfolge und besonderen Einsatz intern und extern (Homepage, Instagram, Jahrbuch, Ehrungen am letzten Schultag, Presse). Wir suchen das Gespräch, um Lob und Anerkennung zu spenden.
- Bei Elternsprechtagen (Herbst: Langfächer Jg. 5-7, Februar: allg. Elternsprechtag) und Elternabenden.
- Bei Dienstbesprechungen und Konferenzen.
- Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen und Nachbesprechungen durch den Schulleiter.
- Dialogische, qualifizierende Randbemerkungen und Gutachten zu Klassenarbeiten und Klausuren, Besprechung von Leistungs(-zwischen-)ständen.
- Wir etablieren Klassenregeln (z.B. durch Aushang im Klassenraum).
- Iserv-Netiquette-Regeln.
- Sachorientierte und zeitnahe Beantwortung von Emails und Anfragen über andere Wege.
- Sachgemäße Nutzung des Schulplaners (Sek. I) bzw. des Entschuldigungsheftes (Sek.II):
Wir achten auf das Notieren der HA, wir nutzen den Planer bzw. das Entschuldigungsheft für das fristgerechte Ankündigen bzw. Entschuldigen von Abwesenheiten.
9. Wir sorgen für eine transparente und verlässliche Organisation des Schulalltags.
Was verstehen wir darunter?
- Wir starten vorbereitet in ein Schuljahr.
- Der Vertretungsunterricht ist klar geregelt.
- Wir informieren rechtzeitig und in geeigneter Form über Termine, Pläne, notwendige Anschaffungen, Veranstaltungen etc.
- Wir bieten umfassende Informationsveranstaltungen für Eltern sowie Schülerinnen und Schüler zu wichtigen Themen des Schulaltags.
- Wir pflegen Zusammenkünfte über die institutionellen Gremien hinaus, die das Wohl des Schülers/der Schülerin im Auge haben und Problemen schon im Ansatz begegnen.
- Wir schaffen klare Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner für das tägliche Miteinander.
- Die Schulleitung sorgt daher für Transparenz bei
- der Einteilung von Kursen und Klassen.
- bei der Unterrichtsverteilung.
- Frühzeitig geregelter Stundenplan und wählbares Ganztagsangebot für die Jahrgänge 5-8 an vier Tagen in der Woche
- Vertretung i.d.R. mit Aufgaben der abwesenden Lehrkraft, Beaufsichtigung bzw. Betreuung von Jg. 5-10
- Schnupperunterricht für die 2. Fremdsprache
- Zusätzliche Informationskanäle: Iserv, Website, Instagram
- regelmäßige Mitteilungsbriefe / E-Mails
- Informationsabende zur Fremdsprachenwahl, zu den Abschnitten der Oberstufe
- Elternsprechtage und Klassen- sowie Themenelternabende
- Jahrgangteams, pädagogische Dienstbesprechungen sowie Konferenzen der Fachobleute
- Lehrkräfte sind über ihre dienstliche Emailadresse erreichbar, sie stehen für Elterngespräche auch außerhalb der Sprechtage zur Verfügung.
- Klassenlehrermodell: Die Klassenleitung wechselt nach jeweils zwei Jahren und bezieht sich auf die Jahrgangsstufen 5/6, 7/8, 9/10 sowie 11. Die Klassen werden, wenn möglich, von einem Tandem geführt. In der Qualifikationsphase ersetzen TutorInnen die Klassenlehrkräfte.
10. Wir gestalten gemeinsam ein anregungs- und abwechslungsreiches, zu Identifikation und Engagement einladendes Schulleben
Was verstehen wir darunter?
- Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich in der Schülervertretung zu engagieren.
- Sie gestalten Angebote, in denen sie Verantwortung für sich und die Schulgemeinschaft übernehmen.
- Wir unterstützen soziale Projekte, die von der Schülerschaft getragen werden.
- Wir veranstalten Feste und Feiern.
- Wir würdigen besondere Leistungen und lobenswertes Engagement.
- Wir legen Wert auf Wiedererkennbarkeit.
- Eltern engagieren sich als Elternvertretung in den Klassen, in der Gesamtkonferenz und den Fachkonferenzen, sie gestalten die Entwicklung der Schule im Schulvorstand sowie im Förderverein mit.
- Bei Schulveranstaltungen bringen sie ihr Wissen, Können und weitere wertvolle Ressourcen ein.
- Schülerratssitzungen
- Regelmäßige Treffen SV / Schulleitung
- Sie lassen sich zu Streitschlichtern oder für den Schulsanitätsdienst ausbilden oder arbeiten in der Schülerfirma mit. Sie tragen mit Artikeln und Fotos im Jahrbuch zur Dokumentation und Wertschätzung des Schullebens bei.
- Ältere Schüler organisieren die Pausensportgeräteausleihe.
- Puente-AG
- Projekttage/ Projektwochen, Sportfeste, Kultur hoch x im Wechsel
- Aufführungen der Theater-AG, der EDS+ und des Faches Darstellendes Spiel
- Unterstufenparty
- Ehrung besonderer Leistungen am letzten Schultag / Jahrbuch
- Schul-T-Shirts / Schullogo / Jahrbuch
11. Wir pflegen unsere regionale Verankerung in der Stadt Wildeshausen, dem Landkreis Oldenburg und in Nordwestdeutschland
Was verstehen wir darunter?
- Wir unterstützen den Besuch außerschulischer Lernorte.
- Wir kooperieren mit unserem Schulträger, dem Lkr. Oldenburg, mit ortsansässigen Firmen, Vereinen, Kirchen und anderen Institutionen sowie der regionalen Presse.
- Unsere regelmäßige Kooperation und Kommunikation mit anderen Schulen ist Grundlage für reibungslose Schulübergänge.
- Unser Umfeld partizipiert durch regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit am Schulleben.
- Kooperation mit der Fa. Hoffrogge im Fach Informatik
- Teilnahme an der Berufsorientierungsmesse BOM
- Besuch der Kinderbuchmesse in Oldenburg, Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bücherei Wildeshausen (Julius-Club)
- EWE-Mobil (Jg.6)
- Zusammenarbeit mit dem RUZ Hollen, dem Blockhaus Ahlhorn
- Exkursionen ins Goldenstedter Moor, zum Varusschlacht-Museum in Kalkriese, zur Kunsthalle Bremen oder ins Auswandererhaus in Bremerhaven
- Besuche der umliegenden Universitäten und ihrer Bibliotheken in Vechta, Oldenburg und Bremen
- Kooperation mit ortsansässigen Buchhandlungen beim Welttag des Buches.
- Klassenfahrten in Jg.6 in Nds. und HH
- Abschlussgottesdienst in der ev. oder kath Kirche Wildeshausen
- Kunstausstellungen in der Galerie Wildeshausen, im Kreishaus
- Gemeinsame DB mit GS, HS, RS in De, Ma, En,
- Infoabend über weiterführende Schulen im Lkr. Oldenburg
- gemeinsame Arbeitsgemeinschaften und Nutzung von Einrichtungen wie Turnhalle, Bootshaus und
- Biotop mit HS
- Jahrbuch
- professionelle Pressearbeit
- Homepage
12. Wir wecken und erweitern das Engagement für ein friedliches Zusammenleben in Europa und darüber hinaus.
Was verstehen wir darunter?
- Wir pflegen seit Jahren etablierte Austauschfahrten für Fremdsprachenlernende und einzelne Schülerinnen und Schüler.
- Als zertifizierte Europaschule nutzen wir EU-geförderte Kooperationsprojekte.
- Wir pflegen und erweitern das Bewusstsein für den Wert länderübergreifender Zusammenarbeit in Europa.
- Bilinguale Unterrichtsangebote.
- Wir gewähren Schülerinnen und Schülern aus allen Nationen Einblicke in unsere Lebenswelt und nehmen sie mit Neugier, Respekt, Engagement und Verständnis an unserer Schule auf.
- Frankreich: Evron / Sierentz (abwechselnd)
- Ungarnaustausch
- Trier-/Romfahrt (Latein)
- Erasmus+ (z.B Monza)
- Betriebspraktikum im EU-Ausland
- Europatag-Aktionen
- Europacurricula in allen Fächern
- etwinning
13. Wir richten uns mit einer optimistischen Grundhaltung auf eine sich stetig wandelnde Welt ein.
Was verstehen wir darunter?
- Weil wir den sich stetig wandelnden Herausforderungen an Schule und Unterricht gerecht werden wollen, verstehen wir Fortbildung als wesentlichen Teil unserer Arbeit.
- Zu hausinternen Fortbildungsveranstaltungen werden Referenten bestellt, die aus dem Schulbudget bezahlt werden.
- Wir machen unseren Schülerinnen und Schülern regelmäßig Angebote, die ihnen im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung Anstöße und Hilfen zur Bewältigung einer offenen und herausfordernden Zukunft geben.
- Wir entwickeln unsere Schule gemeinsam mit allen daran Beteiligten weiter. Wir überprüfen regelmäßig den Entwicklungsstand und ziehen daraus Konsequenzen.
- Angebote externer Anbieter (Oldenburger Fortbildungszentrum OFZ, die Universitäten Oldenburg und Bremen, Bildungsstätten wie die HÖB Papenburg, aber auch spezialisierter Anbieter wie das RPI Loccum oder das Zentrum für Legasthenie und Schriftkultur Bremen) werden in den Fachkonferenzen vorgestellt.
- In den Fachkonferenzen berichten Kolleginnen und Kollegen als Multiplikatoren von besuchten Fortbildungen. Zusätzlich führt das Sekretariat der Schule ein Fortbildungsverzeichnis auf dem Schulserver, das dem Kollegium zugänglich ist.
- Ausdruck des ausgeprägt guten kollegialen Umgangs am Gymnasium Wildeshausen ist die Bereitschaft Kolleginnen und Kollegen um Rat in fachlichen oder auch technischen Dingen zu bitten und entsprechende Hilfen und Tipps zu geben. Es ist gelebte Praxis, Unterrichtsmaterial auszutauschen, Hinweise auf Wissenswertes weiterzugeben oder technische Herausforderungen und Neuerungen gemeinsam zu bewältigen.
- AG Denkanstöße
- Schülerfirma
- EDS+
- Projektwochen
Wenn die Schülerinnen und Schüler nach dem Abitur unsere Schule verlassen, sind aus ihnen junge Erwachsene geworden, die auch durch ihre Schulzeit auf die vielfältigen Herausforderungen des Lebens in einer global vernetzten Welt vorbereitet sind:
Sie haben gelernt, sich in verschiedenen Sprachen zu artikulieren, sich zu reflektieren, empathisch und kritisch die Perspektiven anderer einzunehmen.
Sie sind ausbildungs- und studierfähig, weil sie sich in verschiedenen Aufgabenfeldern eine breite Allgemeinbildung erarbeitet haben.
Sie sind gesellschaftsfähig, weil sie die Werte einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft im Alltag erfahren und gelebt haben.
Sie sind zukunftsfähig, weil ihre Ausbildung auf Nachhaltigkeit ausgerichtet war und zum Weiterlernen animiert hat.