Geschichtenwettbewerb

Jedes Jahr veranstaltet die Bibliotheks-AG "Lese- und Schreibclub" einen schulinternen Geschichtenwettbewerb, an dem alle Schüler*innen unserer Schule teilnehmen dürfen. Sie sind eingeladen, Geschichten zu jährlich wechselnden Themen zu schreiben und diese dann einzureichen. Den Jahrgangsgewinner*innen locken Urkunden und Preise!

Nachfolgend gibt es kleine Einblicke in den Wettbewerb ab dem Schuljahr 2022/23.

„Fabelwesen und geheimnisvolle Welten“ (2023)

Am Donnerstag fand die lang erwartete Siegerehrung des alljährlichen Schreibwettbewerbs der AG „Lese- und Schreibclub“ statt.

Nach den Schauergeschichten im vergangenen Jahr hatten wir diesmal ein geradezu feenhaftes, zartes Thema - Fabelwesen und geheimnisvolle Welten - ausgesucht und tatsächlich zählen Feen in fast allen Geschichten zu den Hauptakteurinnen.

In diesem Schuljahr haben vor allem die fünften und sechsten Klassen sowie die Oberstufe sich des Themas angenommen und großartige Geschichten eingereicht. Die Jury - bestehend aus den Schülerinnen und Schülern Freya Geier, KhangaiYesun-Erdene, Julia Pauli, Helen Schell und Merle Schmidt sowie den AG-Leiterinnen Frau Krönke und Frau Wünsch – hatte viel zu tun.

Die Gewinnergeschichten:

In Jahrgang 5 gewinnt eine wunderschöne Geschichte über einen kleinen Drachen namens Petit, der vom Mobbingopfer zum großen Helden wird. Dazu braucht es natürlich ein bisschen Mut und eine tolle Freundin an seiner Seite.                    
„Der  kleine Petit und sein großes Abenteuer“ von Alina Sophie Japs (5e)

Die Gewinnergeschichte in Jahrgang 6 beschreibt eine spannende Rettungsaktion in einem Fabelwald  mit vielen Hindernissen. Sie ist von hoher sprachlicher Qualität und großem Witz. In der Jury haben wir mehrfach lauthals gelacht über die lustigen Einfälle des Autorinnenteams. Da gibt es zum Beispiel ein fuchsteufelswildes, scheinbar richtig gefährliches kohlrabenschwarzes Einhorn mit feuerroten Augen, das dann allerdings nur in einen See geworfen und mit Salbe behandelt werden muss, um wieder sauber und recht kleinlaut zu werden. Der Feuerhauch eines Drachen hatte ihm zuvor das Fell geschwärzt und die Augen entzündet.      
„Verloren im Fabelwald“ von Mareike Schwarting und Amelie Henning (6a)

Die Jahrgänge 8-10 haben wir zusammengelegt.                                                    
Zwei ungleiche Schwestern - die eine gut, die andere richtig böse, Zwillinge - sind die Hauptpersonen in dieser rundum gelungenen, fantasievollen Geschichte. Zum Glück für das arg gebeutelte Königreich wendet sich schließlich alles zum Guten.  
„Schatten-Schwestern“ von Inga Jacobs (9c)

Unsere wirklich großartigen Autorinnen und Autoren der Oberstufe haben die Jury auch in diesem Jahr wieder vor große Probleme gestellt. Am Ende war die Entscheidung aber klar: Gewonnen hat eine besondere Geschichte, die zwar auch eine kleine Fee auftreten lässt, aber anders als erwartet. Die Geschichte beschreibt die Probleme des Protagonisten, der schon seit seiner Kindheit so ganz anders ist,als seine Mitmenschen. Eine Autofahrt mit seinen Eltern mündet schließlich in eineTragödie. Doch zuvor wird der Leser in eine geheimnisvolle Traumwelt entführt, die – wie sich schließlich zeigt – für den Protagonisten die Phase zwischen Leben und Tod ist. Offenbar eine schöne Welt:                                                                            
„Dort, wo ich gerne bleiben würde“ von Nevio Wozniak (Q1)

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die tollen Beiträge.

Von Schurken, Halunken und anderen finsteren Gestalten (2022)

Aufregung und Gedränge am Donnerstag in der Schulbibliothek des Gymnasiums: Die Gewinnergeschichten des diesjährigen Schreibwettbewerbs wurden ausgezeichnet. Die stolzen Autorinnen und Autoren hatten lange darauf warten müssen, denn die Jury - bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Bibliotheks-AG „Lese- und Schreibclub“ und den AG-Leiterinnen Tanja Krönke und Gabriela Wünsch - hatte im Vorfeld eine so große Zahl an tollen Geschichten bewerten müssen wie noch nie.

Nach zwei Jahren in Folge mit eher abstrakten Themen wollte der Lese- und Schreibclub mit den Schauergeschichten wieder einmal die unteren Jahrgänge besonders ansprechen. Doch sogar die Oberstufe nahm sich begeistert des gruseligen Themas an und brillierte mit ganz ungewöhnlichen, mitreißenden Beiträgen.

Die Gewinnergeschichten:

In Jahrgang 5 gewann eine spannende Geschichte, in der sich Zombies, Vampire und Mumien geradezu tummeln. Die drei Protagonisten geraten von einer Aufregung in die andere und sogar die Jury kam schon beim Lesen ein bisschen außer Atem.
„Gefahr in der zweiten Welt“ geschrieben von einem Autorenteam aus der Klasse 5a: Amelie Henning und Mareike Schwarting.

Die Gewinnergeschichte in Jahrgang 6 beginnt beschaulich wie ein ganz normaler Schulmorgen, doch dann nimmt der unversehens Fahrt auf und mündet schließlich in eine Katastrophe aus falschen Anschuldigungen und einem Mord und das alles mitten unter uns…
„At School“ von Nele Hansen (6e)

In Jahrgang 7 teilen sich zwei Geschichten den Sieg:

Die eine Geschichte ist eigentlich ein Ratschlag, wie schon der Titel vermuten lässt. Sie ist kurz und knackig, gut und spannend geschrieben mit einem außergewöhnlichen Ende, bei dem eine Freundschaft ganz unerwartet und dramatisch zerbricht. Sie hat also alles, was eine tolle Geschichte ausmacht.
„Vertraue Niemandem“ von Bentje Diers (7e)

Die andere Geschichte überzeugt durch einen klugen und gut strukturierten Aufbau, glänzt sprachlich und spielt in der Welt der Computerspiele. Und ganz im Sinne einer Schauergeschichte geht der Protagonist dem Spiel schließlich in die Falle.
„Das Spiel“ von Minos Jüchter (7e)

In den Jahrgängen 10 und 11 begeisterte ein alter Bekannter, da Mehrfachsieger, mit einer ungewöhnlichen Umsetzung des Themas. Es zeigt sich, dass das Grauen sehr vielschichtig ist und letztlich überall lauert – durchaus auch in der eigenen Familie. Und so wird aus dem Opfer zugleich eine Täterin, deren seelische Nöte in der Vernehmung durch die Polizei jedoch völlig unbeachtet bleiben. Eine aufrüttelnde Geschichte über häusliche Gewalt, großartig umgesetzt und von eindrucksvoller sprachlicher Qualität. Chapeau!
„Hilfe“ von Steffen Henkensiefken (11b)

Ganz anders, aber ebenso eindrucksvoll: die Gewinnergeschichte der Oberstufe. Eine Mordserie der besonderen Art - sozusagen der Tanz der Psychopathen: spannend, fesselnd, sprachlich brillant mit einem unerwarteten Ende. Die Botschaft hier: „Pass auf, wo du welche Informationen preisgibst. (…) Sonst ist es aus mit dir. Vergiss das nicht Kindchen!“ Ganz großes Kino, Merle!
„Mord ohne Täter“ von Merle Claußen