eTwinning

etwinning ist eine Internetplattform der Europäischen Union, die die Kooperation europäischer Schule fördern möchte und einen sicheren Internetraum für länderübergreifende Projekte bietet.

Über eTwinning können Schulen Europas kommunizieren, kooperieren, Projekte entwickeln und auf diese Weise „Teil der spannendsten Lerngemeinschaft Europas sein“ (so dieTwinning-Homepage).

Jedes Projekt bekommt einen sogenannten Twinspace zugewiesen, der nur für die teilnehmenden Projektklassen zugänglich ist, d. h. für Personen, die von den Projektgründern (Lehrkräften) einer europäischen Schulpartnerschaft eingeladen wurden. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen über diese europäische Kommunikations-Plattform:

https://www.etwinning.net/de/pub/index.htm

und zum Twinspace:

https://www.kmk-pad.org/programme/etwinning/hilfe/twinspace.html.

Eine der wichtigsten Zielsetzungen von eTwinning ist die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Partnerschulen, insbesondere in den transnationalen Projektteams, aber auch die Kooperation mit Eltern und lokalen Einrichtungen und Firmen. Im Rahmen von eTwinning entwickeln Lehrkräfte und Schüler/-innen gemeinsam Aktivitäten, interagieren und lernen so Schlüsselkompetenzen für die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts. 

Neben den kollaborativen Formen der Projektarbeit kommen der Sprachentwicklung und der Förderung digitaler Kompetenzen bei den eTwinning-Projekten eine zentrale Rolle zu.

Übergeordnete Ziele sind darüber hinaus die Entwicklung von interkultureller Kompetenz, Offenheit, Empathie und die Befähigung zu politischer Partizipation im europäischen Kontext.

Geeignete Projektthemen für eTwinning lassen sich gut mit vorgegebenen Unterrichtsinhalten verknüpfen oder auch in Rahmen von AG-Arbeit umsetzen.

Auszeichnung als eTwinning-Schule 2021/22

Als eine von 17 Schulen bundesweit und als einziges niedersächsisches Gymnasium hat unsere Schule die Auszeichnung als "etwinning-Schule" erhalten. 
Die Auszeichnung würdigt europäisch ausgerichtete Schulen, die sich besonders für eTwinning engagieren und dies bei ihrer Schulentwicklung berücksichtigen. 
eTwinning-Schulen gelten als Leuchttürme und Inspirationsquelle für andere Einrichtungen. Die Auszeichnung honoriert den gemeinsamen Einsatz von Schulleitungen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern. In der aktuellen Runde waren 17 deutsche Schulen aus sieben Bundesländern mit ihrer Bewerbung erfolgreich und können nun das eTwinning-Schulsiegel für zwei Jahre (2021/2022) führen. eTwinning, ein Angebot im Programm Erasmus+, ermöglicht die europäische Zusammenarbeit von Schulen über das Internet.
Gemeinsam ist allen prämierten Schulen, dass sie eine Vorbildfunktion einnehmen in Sachen digitales Lernen und Internetsicherheit. Sie verfolgen innovative pädagogische Konzepte und gestalten ein inklusives und kollaboratives Lernumfeld. Auch die Fortbildung des Lehrpersonals spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie ein gemeinsamer Führungsstil, schreibt die Kultusministerkonferenz.

Ein kurzer Artikel sowie die ausgezeichneten Schulen in Deutschland und Europa sind hier veröffentlicht.

Wir freuen uns mit den in den verschiedenen etwinnig-Projekten engagierten Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums Wildeshausen!

Die folgende pdf-Datei enthält Informationen darüber, was eine etwinning-Schule auszeichnet. Schaut doch mal rein!

„Digital EU – and YOU?!“ - Europäischer Wettbewerb 2021 als eTwinning-Projekt

Mit ihren vier Partnerschulen aus Italien (Bra), Polen (Krakau), Spanien (Barcelona) und Griechenland (Lesbos) nimmt die Klasse 10d am diesjährigen Europäischen Wettbewerb im Rahmen eines eTwinning-Projektes teil. Hierfür haben sich die Schülerinnen und Schüler das Thema „Digital Life Balance“ ausgesucht. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema stehen die länderübergreifende Kooperation in Form des gemeinsamen Arbeitens an den Projektaufgaben, die Kommunikation in der Projektsprache Englisch sowie die aktive und kreative Nutzung digitaler Medien im Fokus der Projektarbeit.

Zur Arbeit an dem Projekt gehört z. B. auch die Gestaltung eines Logos, über das die Partnerschulen in der vergangenen Woche abgestimmt haben. Das „Gewinnerlogo“ stammt von einem Schüler der spanischen Schule aus Barcelona.

Im Rahmen der Arbeit an dem Projekt haben wir bislang bereits eine Umfrage zur Nutzung von digitalen Medien durch die Jugendlichen der beteiligten Länder durchgeführt, Fragen des richtigen Verhaltens im Netz besprochen sowie interaktive digitale Bilder zum Thema „Hate Speech“ erstellt.

In den kommenden Wochen soll darüber hinaus ein digitales Wörterbuch in den Sprachen der beteiligten Länder erstellt werden. Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit werden am „Safer Internet Day“ Anfang Februar in der Schule ausgestellt.

Erasmus Days 2020

Die Erasmus Days feiern traditionell Aktivitäten, die im Rahmen der EU-Bildungsprogramme unternommen werden. Dabei sind alle möglichen Formen denkbar, zu denen auch die Öffentlichkeit eingeladen werden kann und sollte.

Da es coronabedingt nicht möglich ist, eine Aktion mit vielen Menschen zu organisieren, haben wir zusammen mit Maria, Selma und Nick aus dem Erasmus+ Projekt „Footprints“ eine kleine Ausstellung der Europa-Aktivitäten an unserer Schule gestaltet, die im Eingangsbereich besichtigt werden kann. Zu sehen sind Produkte aus dem „Footprints“-Projekt, u.a. eine Aufstellung und Evaluation aller digitalen Werkzeuge, die bisher genutzt wurden, Poster zu den aktuellen eTwinning-Projekten und Beiträge zum Europäischen Wettbewerb.

Außerdem können interessierte Schüler/-innen Wünsche für zukünftige eTwinning-Projekte auf ein Poster eintragen.

Unter https://www.erasmusdays.eu findet man die ErasmusDays-Aktion unserer Schule auf einer interaktiven Europakarte.

Verleihung der eTwinning-Qualitätssiegel in feierlichem Rahmen (Feb. 2020)

Dass es sich bei dem Ort der Preisverleihung um ein „außergewöhnliches Ambiente“ handelte, wie Ellen Kammertöns vom Pädagogischen Austauschdienst in Bonn bemerkte („sonst werden hier nur hohe Staatsgäste empfangen“), spürten wir schon, als wir uns dem Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover näherten. Draußen wehten die niedersächsische und die Europaflagge, in Empfang genommen wurden wir von einem freundlichen Herrn, der uns den Weg zur Garderobe wies.

Nach der Begrüßung wurde den anwesenden Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrkräften der ausgezeichneten Projekte durch Jutta Kremer, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Dank für die „kompetente und engagierte Arbeit“ ausgesprochen. Das Land Niedersachsen sehe diese Projekte und wolle sie in angemessenem Rahmen wertschätzen. Laut Kremer helfe eTwinning, Medienkompetenz zu vermitteln und die Risiken und Chancen der Digitalisierung zu erkennen und trotzdem den Menschen ins Zentrum der Aktivitäten zu stellen. Durch transnationale Kooperation werde erkennbar, dass uns Europäer mehr Dinge verbänden als trennten.

Auch Frau Christel Schröder,  Referatsleiterin für europäische und internationale Angelegenheiten im Niedersächsischen Kultusministerium, hatte bei ihrer Begrüßung schon hervorgehoben, dass man bei den jungen Menschen ansetzen müsse, um antieuropäischen Tendenzen in der EU entgegenzuwirken, indem konstruktive Auseinandersetzungen angeregt und die vielen Möglichkeiten, die die EU böte, bekanntgemacht würden. eTwinning sei hier seit 10 Jahren ein Weg, innovative und grenzüberschreitende Aktivitäten zu initiieren. Niedersachsen sei im bundesweiten Vergleich dabei eine „Spitzengruppe“.

Nach der Vorstellung aller 16 in Niedersachsen ausgezeichneten Projekte aus allen Schulformen und Altersklassen gab es ein tolles Buffet für die Gäste, bevor sich alle wieder in Richtung Heimat begaben.

Felix Arkenberg, Ella Kramer, Thore Meyer und Nikita Wagner, die stellvertretend für ihre Projektgruppen mit ihren Lehrerinnen Tanja Krönke und Antje Grützmacher an der Veranstaltung teilnahmen, wird diese Verleihung nachhaltig in Erinnerung bleiben, nicht nur wegen des leckeren Essens, sondern vor allem wegen der Wertschätzung, die unseren Projekten entgegengebracht wurde.

Informationen zu der Veranstaltung am 6.2.2020 und den Projekten können hier nachgelesen werden:

https://www.kmk-pad.org/aktuelles/artikelansicht/vom-maerchenteppich-bis-zum-digitalen-lateinprojekt.html

https://www.gymnasium-wildeshausen.de/nachrichten-detail/gymnasium-wildeshausen-erhaelt-etwinning-qualitaetssiegel.html

Weitere Fotos der Veranstaltung [Anklicken zum Vergrößern]:

Abgeschlossene oder aktuell durchgeführte eTwinning-Projekte an unserer Schule:

eTwinning-Projekt der Schulbibliothek (Schuljahr 2019/20): „Book thieves“

In diesem Projekt können sich unsere Schüler/-innen mit Schulen in Spanien, Norwegen, Polen, Italien, Slowenien und der Türkei über ihre Lieblingsbücher austauschen und   Leselisten oder Buchempfehlungen in dem Twinspace veröffentlichen. Zusätzliche Aufgaben sind das z. B. das kreative Gestalten von Büchertischen, Lesezeichen, Postern und Buchcovern.

Im Mittelpunkt des Projekts steht aber der inhaltliche Austausch über die Bücher.

eTwinning-Projekt über französische und deutsche Klischees (2019)

(mit: Collège de Lubersac)

Ein Bericht von Luise Moormann (9a):

Essen Franzosen wirklich nur Baguette mit Käse? Ist jeder Deutsche ein Fußballfan? Und was gibt es überhaupt noch für Klischees über Deutsche und Franzosen?

Um solche Fragen zu klären, veranstalteten wir, die Klasse 9a und 80 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der französischen Schule Collège de

Lubersac (südlich von Limoges), gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Mintrop und Frau Coulongeat ein Videoprojekt im Englischunterricht. Unser Ziel war es, aufzuklären, welche Klischees gegenüber Franzosen und Deutschen existieren und der Wahrheit entsprechen. Der Videodreh startete zu Beginn des 1. Halbjahres, abgeschlossen wurde das gesamte Projekt jedoch erst jetzt, da Frau Coulongeat für längere Zeit erkrankt war.

Insgesamt fünf gut bearbeitete und durchdachte Videos schickten wir nach Frankreich, acht französische Videos erhielten wir. Umfragen oder Tagesabläufe klärten uns über verschiedenste Klischees, wie z. B. „Deutsche essen nur Kartoffeln und lieben Gartenzwerge!“ oder „Franzosen trinken nur Wein und duschen nie!“ auf. Die Videos sollten uns die Bedeutung und Wirkung von Klischees im Alltag bewusstmachen. Dafür setzten wir uns lange mit der Funktion von Vorurteilen auseinander, suchten passende Kostüme und Musik für unsere Videos und schrieben Texte, um unsere Filme so gut wie möglich zu gestalten.

Am Ende gewannen drei deutsche und drei französische Gruppen einen Preis, der aus deutschen, beziehungsweise französischen Spezialitäten bestand.

Uns allen machte der interkulturelle Austausch über die englische Sprache sehr viel Spaß. Wir lernten viel und wissen nun, dass nicht alle Klischees, die man im Alltag zu hören bekommt, stimmen. Seine eigene Meinung sollte man sich eher durch persönliche Erfahrungen und nicht durch fremde Behauptungen bilden.

 

Die nachfolgenden Bilder zeigen von links nach rechts:

1. Platz: Nicolae Popesco, Finley Hellwig, Lasse Niemann, Niklas Henke, Johannes Balke (v. l.)

2. Platz: Mari Kros Haji, Luise Moormann, Melina Bettermann, Anneke Seyffart (v. l.)

3. Platz: Anna Hoyng, Johanna von Elbwart, Paula Holte, Rebecca von Elbwart (v. l.)

Gewinner der Partnerschule: Etienne M. (1. Platz), Tom L. (2. Platz), Frau Coulongeat, Lisa C. (3. Platz) (v. l.)

Auszeichnung mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2019

Pressebericht der KMK:
Schüler überzeugen Jury mit interkulturellen Projekten:

Das Gymnasium Wildeshausen ist gleich für zwei europäische Schulprojekte ausgezeichnet worden. Es erhielt für „What's your life like? eTwinning project on the life of young people in Europe“ und für „Est Europa nunc unita - und vereint möge es bleiben!“ von der Jury jeweils ein eTwinning-Qualitätssiegel 2019 für beispielhafte Internetprojekte. Damit verbunden sind hochwertige Sachpreise und Urkunden zur Anerkennung. Das Projekt begleiten Frau Grützmacher und Frau Krönke.

Im ersten Projekt „What's your life like? eTwinning project on the life of young people in Europe“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Vielfalt Europas“ und interkulturellem Dialog beschäftigt. Wie leben Jugendliche in der EU? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Und wie nutzen sie die sozialen Medien? Das waren Themen, die den Gymnasiasten auf den Nägeln brannten. Durch den intensiven Austausch mit ihren Projektpartnern in Italien und der Slowakei fanden sie heraus, dass die Gemeinsamkeiten überwiegen. Hier wie dort zählt Sport zu den beliebtesten Hobbies, und auch Musikhören und Computerspiele stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala der jungen Leute. Bei einem Quiz konnten die Teilnehmer beweisen, wie viel sie über ihre Altersgenossen gelernt haben. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Im Latein-Projekt „Est Europa nunc unita - und vereint möge es bleiben!“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Altersklasse 12 bis 15 Jahre mit dem Thema „Europas Vielfalt“ beschäftigt. Was macht Europa aus? Welche Ziele und Werte verbinden sich damit? Und wie betrifft dies die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen in der EU? Ausgehend vom lateinischen Text der Europahymne ("Est Europa nunc unita“ – „Eins geworden ist Europa“) befassten sich die Gymnasiasten mit der wechselvollen Geschichte des Kontinents, den Ursprüngen der Union und den Werten, die ihre Bewohner verbinden. Dazu verwendeten sie Präsentationen, produzierten Videos und setzen die griechische Sage von der Entführung Europas als Comic in Szene. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Deutschland, Polen und Slowenien statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Deutsch und Latein.

„Die Projekte überzeugen durch ihre ideenreiche Umsetzung. Die Schülerinnen und Schüler waren äußerst motiviert und sind mit Neugier und Toleranz auf ihre europäischen Altersgenossen zugegangen. Das Lateinprojekt zeigt, wie sich mit einer vermeintlich toten Sprache lebendiger Unterricht gestalten lässt und summa summarum eine gelungene Zusammenarbeit stattfand“, so das Urteil der Jury.

Über eTwinning

Mit dem eTwinning-Qualitätssiegel würdigt der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz jährlich herausragende Schulpartnerschaften, die sich durch eine ausgeprägte Kooperation zwischen den Partnerklassen, kreativen Medieneinsatz sowie pädagogisch innovative Unterrichtskonzepte auszeichnen. Schulen und vorschulische Einrichtungen können mithilfe von eTwinning Partnerschaften über das Internet aufbauen und digitale Medien in den Unterricht integrieren. Europaweit sind rund 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert. Die Nationale Koordinierungsstelle für eTwinning beim PAD unterstützt die teilnehmenden deutschen Schulen durch Beratung, Fortbildung und Unterrichtsmaterialien.

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie unter: https://twinspace.etwinning.net/78224/home https://twinspace.etwinning.net/88125/home

Eine Übersicht zu allen ausgezeichneten Projekten finden Sie hier: https://www.kmk-pad.org/qs-2019

Antje Schmidt
Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz
Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich
Graurheindorfer Str. 157,
D-53117 Bonn
Tel.: +49-228-501-254,
Fax: +49-228-501-333
antje.schmidt@kmk.org
www.kmk-pad.org

 

Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sind unten zu sehen:

links: die gestaltete Europahymne mit europäischen Werten in Gebärdensprache stammt von Ella Kramer, Klasse 8c und bezieht sich auf das Lateinprojekt.

rechts: Wordcloud: Schüler/-innen der Klasse 10 d

eTwinning-Projekt der Klasse 10 in Englisch „What’s your life like“

Projekt-Logo von Anna Lampe (10d)

(mit: Liceo Classico e Scientifico in Ariano Irpino, Italien)

Gemeinsam mit zwei europäischen Partnerschulen, dem Liceo Classico e Scientifico in Ariano Irpino (Italien) und der Grammar School Turdosin (Slowakei), arbeitet die Klasse 10d mit ihrer Englischlehrerin Tanja Krönke seit Ende des letzten Jahres an einem sogenannten eTwinning-Projekt. eTwinning ist eine Internetplattform der Europäischen Union, die die Kooperation europäischer Schulen fördert und einen sicheren Internetraum für länderübergreifende Projekte bietet.

In unserem Projekt „What’s your life like?” werden wir uns über das Leben junger Menschen in verschiedenen Ländern Europas austauschen, wobei Themen wie Schule, Hobbys, landestypische Feste und die Mediennutzung Jugendlicher als konkrete Themenschwerpunkte ausgewählt wurden.

Neben der Arbeit an den Projektthemen, die sich gut an das Englischlehrwerk anbinden lassen, leistet eTwinning einen Beitrag zur Stärkung kommunikativer Kompetenzen und fördert den Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien.

Darüber hinaus bietet das Projekt eine Reihe von Möglichkeiten für fächerübergreifenden Unterricht, wie z. B. beim Erstellen eines Projektlogos in Zusammenarbeit mit Kunstlehrerin Gaby Tipper.

eTwinning-Projekt des Lateinkurses Jg. 8 (2019): „Est Europa nunc unita – und vereint soll es bleiben!“

(mit: Neues Gymnasium Wilhelmshaven, und Schulen aus Cerkno (Slovenien) und Katowice (Polen).

eTwinning-Projekt der Klasse 11a (2019): „Show up and vote!“

(mit: XLV Liceum Ogólnokształcące im. Romualda Traugutta, Warschau)

Zusammen mit Schülern aus Warschau nahm die Klasse 11a mit diesem Projekt am Modul 4.3: „Aufkreuzen! Ankreuzen!“ für die Altersgruppe 17-21 des Europäischen Wettbewerbs YOUrope teil. Die Werbekampagne für die Europawahlen umfasste Umfragen, eine Instagram-Kampagne, ein Poetry slam und verschiedene Videos und wurde mit einem Preis ausgezeichnet.