B.R.I.D.G.E. the gap

„Brückenbauer“ beenden ihre Arbeit- Abschlussfeier des Erasmus+ Projekts „B.R.I.D.GE the Gap“

Nach mehr als 18 Monaten Teilnahme an der Europa-AG erhielten am Donnerstag, dem 11.04.24, Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 bis 13 ihre sogenannten „Europässe Mobilität“ als Nachweis für die während der Projektphase erworbenen Fach-, Fremdsprachen-, Medien-, Methoden- und persönlich-sozialen Kompetenzen. Diese sind, angepasst an die jeweilige Mobilität, an der die Schüler/-innen teilnahmen, detailliert und aufschlussreich aufgeführt, so dass dieses offizielle EU-Dokument auch Bewerbungsunterlagen hinzugefügt werden kann.

In einer feierlichen Abendveranstaltung mit Eltern und Mitgliedern der Schulleitung berichteten die Teilnehmer/-innen von ihren Fahrten: Jede/r durfte – finanziert durch das Erasmus Plus-Budget unserer Schule - während der 18 Monate an einer Mobilität teilnehmen. In den kurzen Präsentationen reflektierten sie über Arbeit an den Projektthemen mit den Schüler/-innen aus Griechenland, Italien, Spanien und der Tschechischen Republik, die touristischen Attraktionen, unter denen viele UNESCO Weltkulturerbestätten waren, und über das, was ihnen die Teilnahme gebracht hat. Die Projektleiterinnen Tanja Krönke und Antje Grützmacher hoben die Zuverlässigkeit, Ausdauer und den guten Zusammenhalt in der Gruppe hervor und betonten die Hoffnung, dass auch über die Dauer des Projekts hinaus der europäische Gedanke das Handeln der Teilnehmer/-innen positiv beeinflussen möge. Dass dies schon so ist, zeigte Kaya Langebröker in einer Präsentation über diverse außerschulische europabezogene Projekte, an denen sie in den letzten Monaten teilgenommen hatte.

In Erinnerungen schwelgend, ließen Teilnehmer/-innen und Gäste bei einem leckeren Buffet den Abend gemütlich ausklingen.

Erasmus+ Projekt „B.R.I.D.GE the Gap“ trifft sich in der Tschechischen Republik (25.11.-01.12.2023)

Krisen - und was sie mit uns machen

Seit 18 Monaten arbeiten Schüler/-innen und Lehrerinnen aus Griechenland, Italien, Spanien, der Tschechischen Republik und Wildeshausen gemeinsam am übergeordneten Thema „Brücken bauen“. Die letzte sogenannte „Mobilität“ (Austauschfahrt) fand nun in der südtschechischen Stadt Ivancice statt. Inhaltlicher Schwerpunkt der vorbereitenden Aufgaben und der Arbeit vor Ort war dieses Mal „Mentale Gesundheit“. Spätestens seit der Corona-Pandemie steht dieses Thema im Zentrum der öffentlichen Debatte, nicht nur, wenn es um Folgen der Corona-Jahre geht. Gerade unter Jugendlichen hat sich der Anteil derjenigen erhöht, die unter psychischen Problemen oder Erkrankungen leiden.

Die Aufgabe der Teilnehmer/-innen war es, im Vorfeld Statistiken zu diesem Thema zusammenzutragen und eine Zeitleiste zu wichtigen Ereignissen zu erstellen. Dies geschah sowohl in nationalen als auch transnationalen Teams. Vor Ort am Gymnázium Jana Blahoslava wurden die Ergebnisse im Plenum auf Englisch präsentiert. Außerdem fanden Workshops zum Thema statt, bei denen die Schüler/-innen sowohl Übungen zu Achtsamkeit, Wertschätzung und Wohlbefinden machten als auch sich im Kunstraum kreativ betätigten und über Kreativität in Schule und Berufsleben sprachen und schrieben. Während eines weiteren Workshops wurde ein Lied eingeübt, das ein tschechischer Schüler komponiert und dessen Text eine Schülerin verfasst hatte. Dieses wurde von allen gemeinsam bei der Abschiedsparty vorgetragen.

Aber natürlich erkundeten wir auch die Umgebung: Ivancice ist zwar ein kleines Städtchen, darf sich aber eines berühmten „Sohnes“ rühmen: Alfons Mucha (1860-1939) war einer der bedeutendsten Jugendstil-Maler und Plakatkünstler, der jedoch auch auf 20 großformatigen Bildern die Geschichte der Slawen dargestellt hat. Ein kleines Museum in Ivančice und eine große Ausstellung des „Slawischen Epos“ in der Nähe boten Gelegenheit, dessen Werke zu bewundern.

Aber auch die zweitgrößte Stadt Tschechiens, Brno (Brünn), durften wir erkunden. Neben einer interessanten Stadtführung stand ein ganz besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende „Villa Tugendhat“, eines des bedeutendsten Bauwerke des Bauhaus-Architekten Ludwig Mies van der Rohe, der diese in den Jahren 1929 und 1930 im Auftrag der jüdischen Familie Tugendhat entwarf und baute. Der Bauhaus-Stil, der sich nach dem 1. Weltkrieg - auch als Reaktion auf diese grauenhafte Krise und die damaligen Wohnverhältnisse - in Weimar und Dessau entwickelte, ist geprägt von klaren Linien, hochwertigen Materialien, Transparenz und Funktionalität. Die Villa hat uns alle sehr beeindruckt.

Am letzten Tag erwartete uns die „Goldene Stadt“, Prag, mit der Karlsbrücke, der Burg, dem Wenzelsplatz und unzähligen weiteren Eindrücken. Von dort traten wir dann am nächsten Morgen in Sinne des ökologischen Reisens unsere Bahnfahrt nach Wildeshausen an.

Rückblickend dürften wir sicher behaupten, dass die Beschäftigung mit dem Thema uns gezeigt hat, dass es auch in schwierigen Zeiten Wege gibt, auf unser Wohlbefinden zu achten bzw. uns helfen zu lassen. Gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen gehören sicher dazu.

Abschließend soll noch einmal Alfons Mucha zu Wort kommen, der in krisenhaften Zeiten lebte und kurz vor seinem Tod sogar noch von den Nazis interniert wurde. Er beschrieb die Intention seines malerischen Epos folgendermaßen:

„Der Zweck meines Werkes bestand […] im Aufbauen, im Brückenschlagen, denn uns alle muss die Hoffnung nähren, dass die gesamte Menschheit sich näher kommt, und zwar um so leichter, wenn sie sich gegenseitig kennenlernt.“ (Wikipedia)

Wenn das nicht im Sinne unseres Projekts beziehungsweise des gesamten Erasmus+ Programms der EU ist! Wir danken der tschechischen Schule und den Gastfamilien für die herzliche Aufnahme und für den bereichernden Austausch.

Internationales Erasmus-Treffen in Camarles (30.09.-06.10.23)

Andere Länder, andere Sitten? Nicht immer!
Natürlich gibt es viele interessante Unterschiede zwischen den Ländern Europas sowie zahlreiche positive Gemeinsamkeiten. Aber leider sind auch bestimmte Verhaltensweisen universal, wie z.B. Mobbing an Schulen und am Arbeitsplatz. Dieses Thema bildete den inhaltlichen Schwerpunkt der jüngsten Mobilität des Erasmus+ Schulpartnerschaftsprojekts „B.R.I.D.GE the Gap“, in der es um das „Brückenbauen“ zwischen Menschen unterschiedlicher Länder, aber auch innerhalb der eigenen diversen Gesellschaft geht.

Unsere spanische Partnerschule in Katalonien, das Institut de Camarles, hatte für das 5-tägige Treffen von Schüler/-innen und Lehrkräften aus Koropi (Griechenland), Monza (Italien), Ivancice (Tschechische Republik) und Wildeshausen ein abwechslungsreiches Programm entworfen, das unterschiedliche Zugänge zu dem Thema bot: So wurde in acht unterschiedlichen Workshops z.B. kreativ und mit theaterpädagogischen Mitteln gearbeitet, Fälle wurden gezeigt und besprochen und ein Rap aufgenommen. Eine Besonderheit des Treffens war die Arbeit mit Joanna Gkika, einer Psychologin der griechischen Nichtregierungsorganisation „The Smile of the Child“, die Workshops in transnationalen Schülergruppen und für die Lehrkräfte gab.

Aber auch Ausflüge gehörten zum Bildungsprogramm. So besichtigten wir am Mittwochnachmittag das UNESCO Biosphärenreservat am Ebro-Delta, das für seinen Reisanbau, die Salzproduktion und vor allem für seinen Vogelreichtum berühmt ist. Hier lernten wir, wie gefährdet dieses Ökosystem aufgrund des Klimawandels ist. Am Donnerstag ging es dann nach Tarragona, einer Stadt mit bedeutenden archäologischen Ausgrabungen aus der römischen Blütezeit unter Augustus, als diese Gegend die römische Provinz Hispania war. Wenn man möchte, kann man auch aus diesen Ausflügen ableiten, wie komplex unsere Welt ist und welche dramatischen Auswirkungen persönliche Handlungen bwz. politische Entscheidungen haben können.

Aber natürlich bildete auch die gemeinsam verbrachte Freizeit der Schüler/-innen untereinander und in den Gastfamilien nach dem täglichen Programm eine wichtige Erfahrung. So wurde z.B. unseren Spanisch sprechenden Jugendlichen bewusst, dass sie in Katalonien nicht unbedingt weit kamen, wenn die Gasteltern nur Katalanisch sprachen. Viel wichtiger aber war die herzliche Aufnahme der Jugendlichen in den Gastfamilien und die Bewältigung kultureller und sprachlicher Barrieren. Das sich Bewusstmachen, Tolerieren und auch Genießen von kulturellen Unterschieden ist eine Bereicherung, die auch im täglichen Umgang mit Diversität und somit gegebenenfalls gegen Mobbing helfen kann.

Wir danken dem spanischen Team für diese wertvollen Erfahrungen und abwechslungsreichen Tage in Camarles!

Was macht gute Bildung aus? Erasmus-Projekt „B.R.I.D.GE the Gap“ in Monza (29.4.-5.5.23)

Die Frage nach der „quality of education“ stand im Mittelpunkt der jüngsten Erasmus-Mobilität vom 29.4. bis 5.5.23 nach Italien. In Monza bei Mailand trafen wir mit Delegationen der anderen teilnehmenden Schulen aus Griechenland, Spanien und der Tschechischen Republik zusammen, nachdem wir von unseren italienischen Partnern herzlich empfangen worden waren.

Auf Exkursionen nach Venedig und Mailand, aber auch an der Schule I.I.S. Mosé Bianchi selbst beschäftigten wir uns sowohl theoretisch als auch praktisch mit der Frage, was gute Bildung ausmacht. In diesem Zusammenhang hatten alle Teilnehmer/-innen im Vorfeld Statistiken zu verschiedenen Aspekten von Bildung in ihrem Land zusammengestellt und ein Video produziert, in dem Mitglieder der Schulgemeinschaft ihre Meinung über gute Bildung erläuterten. Diese Produkte wurden vorgetragen und in einem weiteren Schritt in einer Diskussion in transnationalen Gruppen verglichen, bewertet und in Kriterien für eine „Traumschule“ umgesetzt.

In Venedig wurde die Theorie mit der Praxis verbunden, indem unsere Jugendlichen im Team mit den italienischen Schüler/-innen als „travel manager“ Führungen übernehmen mussten. Auch in einer Montessori-Schule, die wir besichtigten, erfuhren wir im Austausch mit Lehrer/-innen und Kindern einen anderen Zugang zum Lernen.

Aber natürlich besuchten wir auch Mailand, wo wir auf den Spuren Leonardo da Vincis wandelten. Bei einer tollen Führung und dem Besuch eines Museums lernten wir diesen genialen Renaissance-Künstler und sein Wirken in Mailand besser kennen. Aber natürlich ist Mailand als „fashion capital“ auch in anderer Hinsicht attraktiv. In der „Galleria“ und rund um den Dom herum konnte man über die Preise in den Läden der Reichen und Schönen nur staunen, aber auch ohne einen Einkauf dort genossen wir diese lebendige Stadt bei herrlichstem Wetter.

Trotz des überaus straffen Programms, das wenig Zeit zum Durchatmen ließ, fanden die Schüler/-innen abends Raum für Treffen in kleineren und größeren Gruppen. Am letzten Abend wurden sie sogar Zeugen der enthusiastischen SSC Neapel-Fans, die auf den Straßen Monzas den Meistertitel ihrer Mannschaft mit Feuerwerk und Autocorso feierten. Anscheinend zieht es viele Süditaliener nach Norden. Dafür sprach auch die Qualität der Pizza, die wir nicht nur an einem Abend genießen durften. Kognitiv, praktisch, sozial, interkulturell, kulinarisch - insgesamt fand also Bildung auf allen Ebenen statt!

Arbeitsergebnisse aus Monza

TIMELINE - HISTORY OF THE SCHOOL SYSTEM

Mit dem "B.R.I.D.G.E"-Projekt in Griechenland

1. Tag Präsentationen im Rathaus von Koropi

"Geflüchtete", dies war das Schwerpunktthema der Erasmus Plus-Mobilität nach Koropi in der Nähe von Athen. Acht Schülerinnen der Jahrgänge 10 und 12 hatten im Vorfeld Präsentationen zu Begriffsdefinitionen und Statistiken erarbeitet, die bei der Auftaktveranstaltung im Rathaus von Koropi von jedem Partnerland vorgestellt wurden. Bei der anschließenden gemeinsamen Arbeit am Thema fanden die Jugendlichen aus Griechenland, Italien, Spanien, der Tschechischen Republik und unsere Schülerinnen schnell Kontakt zueinander.

Während des Aufenthalts besuchten wir insgesamt drei unterschiedliche Einrichtungen, ein Wohnheim für unbegleitete Jugendliche, ein UNICEF Camp für ukrainische Geflüchtete und eine Beratungsstelle der Organisation "SolidarityNow". In allen Institutionen bekamen wir lehrreiche und z.T. bewegende Vorträge von Sozialarbeiterinnen bzw. einer Expertin für Europäisches Recht, die uns über legale, psychologische, ökonomische, aber auch Alltagsprobleme der geflüchteten Menschen und der Einrichtungen informierten. Im UNICEF Camp, in dem wir auch viele Räumlichkeiten besichtigen durften, waren von freiwilligen jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsame Aktivitäten und Spiele für die ukrainischen Kinder und unsere Jugendlichen vorbereitet worden. So entstand schnell ein Miteinander und viel Lachen und Freude. Insgesamt hat es uns beeindruckt, was die Expertinnen über ihre Arbeit, die sowohl Professionalität als auch viel Empathie erfordert, erzählten.

Neben den Aktivitäten zum Thema gab es auch ein touristisches Programm. So besichtigten wir in Athen, der Wiege der Demokratie, bei strahlendem Frühlingswetter die Akropolis und das dazugehörige Museum. Der ausführliche gemeinsame Gang durch die Altstadt mit dem berühmten Wachwechsel vor dem Parlament am Syntagma-Platz fiel zwei Tage später leider einem heftigen Gewitter und Starkregen (inklusive Warnung auf dem Handy) zum Opfer, aber individuelle Streifzüge durch die "Plaka" und die Innenstadt fanden dennoch statt. Dafür wurden auch gerne nasse Füße und durchweichte Kleidung in Kauf genommen.

Nicht zuletzt war es auch eine großartige Erfahrung, ein paar Tage in Gastfamilien wohnen zu dürfen und einen Eindruck von deren Leben zu bekommen. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal für die Gastfreundlichkeit der griechischen Familien bedanken.

Ein Lob gebührt auch unseren Teilnehmerinnen, die sich durch ihre Offenheit und Kommunikationsfreude als vorbildliche Repräsentantinnen unsere Schule zeigten.

Von einer griechischen Projektkollegin stammt das digitale Magazin, das durch Anklicken des nebenstehenden Bildes aufgerufen und angeschaut werden kann:

Weihnachtsgrüße von unseren europäischen Freunden

Von unseren Partnerschulen sind für das B.R.I.D.G.E Projekt Weihnachtsgrüße eingetroffen, über die wir uns sehr gefreut haben. Auch Schülerinnen der Europa-AG waren aktiv und haben digitale Karten gestaltet. Wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Partnern.

Viele erfolgreiche Brückenbauer!

“B.R.I.D.GE the gap” – so heißt das neue EU-geförderte Schulpartnerschaftsprojekt unserer Schule. Im Frühling 2022 konnten sich Schüler/-innen der Jahrgänge 9 und 10 für eine Teilnahme bewerben; kurz darauf starteten wir durch mit unserer Europa-AG, denn im September stand die erste sogenannte „short-term mobility“ an, ein Treffen mit Mitgliedern der Partnerschulen aus Camarles (Spanien), Ivancice (Tschechische Republik), Koropi (Griechenland) und Monza (Italien) in Wildeshausen. Nicht nur die Verteilung der Gastschüler/-innen auf unsere Familien, sondern auch ein attraktives, am Schwerpunktthema des Treffens („gender diversity and gender equality“) orientiertes Programm musste organisiert werden:

Sonntag Anreise
Montag
  • Begrüßung durch Herrn Langen
  • Ice-breaking activities/Kennenlernen
  • Schulführungen
  • Präsentationen der vorbereiteten Statistiken zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen“ inklusive anschließendem Vergleich zwischen den Ländern
  • Begrüßung durch Bürgermeister Jens Kuraschinski
  • Stadtralley durch Wildeshausen
Dienstag
  • Workshops für Schüler/-innen und Lehrerinnen (getrennt) zum Thema „Geschlechteridentität/-diversität“, geleitet von externen Experten aus Bremen und Oldenburg
  • Stadtführung Bremen
Mittwoch
  • Ausflug nach Hamburg mit Hafenrundfahrt, Aussichtsplattform der Elbphilharmonie und Besuch der Ausstellung „The mystery of Banksy“
Donnerstag
  • Projektarbeit: Künstlerische Verarbeitung der Eindrücke aus den Workshops, Erstellen von ländervergleichenden Statistiken, Zeitstrahl zu wichtigen Daten zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit“, Ratgeber zum Thema „Geschlechteridentität/-diversität“ in transnationalen Gruppen
  • Evaluation und Überreichen der Zertifikate
  • Abschiedsparty
Freitag Abreise

Dieses Projekttreffen hat wieder einmal gezeigt, wie offen und neugierig die Schüler/-innen aller Partnerschulen aufeinander zugehen, ohne sich vorher zu kennen, und wie tatkräftig und kreativ sie sich mit den Aufgaben beschäftigen, wenn ein Rahmen für solche Begegnungen geschaffen wird. Dass z.B. auch sehr persönliche Inhalte zum Thema „Geschlechteridentität“ besprochen werden konnten, dafür sorgten sowohl die Profis von „Rat und Tat Zentrum für queeres Leben“ und die DGB-Jugend aus Bremen als auch von „SCHLAU Oldenburg“, die nicht nur den Schüler/-innen, sondern auch den Kolleginnen Raum für Austausch, Information und Rat gaben. Diese Workshops , aber nicht zuletzt auch die Ausstellung des Street Art Künstlers Banksy, der sich mit seinen Werken für Toleranz und Menschlichkeit einsetzt, spiegelten sich am Donnerstag in den abschließenden Arbeiten zum Thema.

Zum Schluss soll Erika Malaveci aus Koropi zu Wort kommen: „The Erasmus program was a life-changing experience for me that I will never forget. The students we met turned into friends, and the families that hosted us transformed once more from strangers into actual family. It's a special experience, and the bonds you form with the other students are very meaningful. … This experience shaped me as a person and helped me realize that, despite our many differences, we are all united by the little things in life, like caring for one another and sharing laughs.”

Diese Worte sind Belohnung für alle organisatorischen Mühen. Danke an alle teilnehmenden Schüler/-innen und die kooperativen Kolleginnen der Partnerschulen. Es gibt hoffentlich ein paar „Brückenbauer“ mehr in Europa!

Büchertisch zum Projektthema

Zur Vertiefung des Themas der Projektwoche (siehe unten) in Wildehausen "Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterdiversität" hat die Schulbibliothek einen Büchertisch zu diesem Thema zusammengestellt.

Europa- AG besucht Theaterstück Hamlet

Die Europa-AG mit "Prinz Hamlet"

Am 29.03.2024 hatten die Mitglieder der Europa-AG zusammen mit Frau Krönke und Frau Grützmacher die Möglichkeit, das berühmte Theaterstück Hamlet von William Shakespeare in englischer Sprache live zu erleben. Die Vorfreude der Schülerinnen und Schüler war spürbar, als wir uns am frühen Abend am Wildeshauser Bahnhof trafen. Nach einer kurzen Fahrt nach Bremen-Neustadt erreichten wir das Theater der Shakespeare Company und nahmen unsere Plätze ein. Die Spannung stieg, als die Lichter ausgingen und das Stück begann.

Hamlet, der junge Prinz von Dänemark, wurde von einem herausragenden Schauspieler verkörpert, der die Zuschauer von Anfang an in seinen Bann zog. Die komplexen Beziehungen und Intrigen am königlichen Hof wurden eindrucksvoll dargestellt, und wir waren tief in die Handlung des Stücks eingetaucht. Besonders beeindruckend waren die berühmten  Monologe Hamlets, die von der Bühnengestaltung des Theaters unterstützt wurden. Wir verfolgten gebannt die Entwicklung der Geschichte und diskutierten in der kurzen Pause angeregt über die verschiedenen Charaktere und deren Motive.

Nach der Vorstellung hatten wir noch die Möglichkeit, uns mit den Schauspielern auszutauschen und ihnen Fragen zu stellen. Es war eine bereichernde Erfahrung, das Theaterstück Hamlet live zu erleben, und wir denken, wir können für alle sprechen, wenn wir sagen, dass wir begeistert von der Aufführung waren.

Insgesamt war der Ausflug zur Shakespeare Company mit vielen unserer AG-Mitglieder ein voller Erfolg und hat uns einen neuen Zugang zur Welt von Shakespeare eröffnet. Wir sind dankbar für diese wertvolle Erfahrung und freuen uns schon auf weitere Theaterbesuche in der Zukunft.

Aylin Arslan und Christopher Schütte, Jg. 11