„Wir stehen zusammen: für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde“

Gemeinsame Kundgebung mit der Realschule

Organisiert von breiten zivilgesellschaftlichen Bündnissen gehen in den letzten Wochen deutschlandweit Menschen auf die Straße, um auf die wachsenden Gefahren des Rechtsextremismus für unsere Gesellschaft hinzuweisen und um sich für demokratische Grundwerte sowie eine plurale Gesellschaft auszusprechen.

Kurz bevor es in die Halbjahresferien ging, fand am 31.01. auf dem Vorplatz des Gymnasiums eine Kundgebung unter der Überschrift „Wir stehen zusammen: für Demokratie, Vielfalt und Menschenwürde“ statt. Viele Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sowie der Realschule, die sich mit dem Anliegen der Veranstaltung identifizieren konnten, nahmen daran teil und bezogen durch ihre Anwesenheit, teils unterstützt durch Plakate, Position.

Steffen Henkensiefken, Schülersprecher des Gymnasiums, stellte in seiner Ansprache fest, dass sowohl ein Blick in die Geschichte als auch in die Gegenwart zeigt: „Demokratie […] existiert nur, weil wir sie nicht für selbstverständlich nehmen, weil wir für sie arbeiten und sie aufrechterhalten.“ Daher lautete sein Appell: „Lasst uns die Vergangenheit als Mahnung sehen für das, was sein könnte und lasst uns gewisse Politiker sowie ihren Hass und ihre Hetze als Zeichen nehmen, dass es wieder an der Zeit ist, für unsere Freiheit, unsere Vielfalt, für unsere Demokratie zu kämpfen!“ Bezugnehmend auf die kommende Europawahl, bei der erstmals Jugendliche ab 16 Jahren die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben, forderte Steffen seine Mitschülerinnen und Mitschüler dazu auf, wählen gehen. Aber nicht nur das: „[L]asst uns unsere Freunde, Familie, unsere Eltern motivieren, ihr demokratischstes Grundrecht von allen zu nutzen und Widerstand gegen Hass, gegen Hetze, gegen Spaltung [zu leisten].“ Abschließend gab er zu bedenken: „Wählen zu gehen, reicht allein nicht aus, um für die Demokratie einzustehen, entscheidend ist unser Handeln im Alltag. Um Willy Brandt […] zu zitieren: "Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist sie zu gestalten." In diesem Sinne lasst uns die Sorgen der Zukunft nicht einfach so auf uns zukommen. Lasst uns im Hier und Jetzt für eine bessere Welt, für Freiheit, für Demokratie kämpfen. Lasst uns gemeinsam zusammenstehen: für Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde!“

Die Rede im Wortlaut findet sich im Anhang.
Fotos: Laura Hacke

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