Ein Missverständnis und zwei allerbeste Freunde

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Aufregung lag am 2. Oktober in der Aula des Gymnasiums in der Luft, als der fünfte Jahrgang den Autor Andreas Steinhöfel auf der großen Projektionsfläche sah. Mit einem lockeren und authentischen Einstieg begrüßten der Autor der berühmten Rico-und- Oskar-Buchreihe und Moderatorin Steffi Erike die Schüler*innen. Die Lesung fand aufgrund der aktuellen Corona-Situation natürlich online statt, das minderte allerdings das Interesse der 5.-Klässler nicht. Der Bestsellerautor las mehrere Stellen aus seinem neuen Buch vor und beantwortete Fragen, die zuvor von Schüler*innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum online gestellt werden konnten. So verriet der Bestsellerautor zum Beispiel, dass er nur an seinem Schreibtisch schreiben kann und am liebsten im Herbst und Winter arbeitet, weil man sich dann gemütlich “einmummeln” kann. Sein jüngstes Werk hat er in nur zwei Monaten “runtergeschrieben”. Davor lagen aber eineinhalb bis zwei Jahre intensive Ideensuche und Gedankenarbeit. Die Figur des herzensguten, aber etwas “tiefbegabten” “Rico” ist übrigens seinem ehemaligen Lebensgefährten nachempfunden, der inzwischen verstorben ist, die des hochbegabten, etwas seltsamen “Oskar” ihm selbst. 

Im Rahmen einer Kooperation des Carlsen Verlages mit dem Netzwerk der Jungen Literaturhäuser präsentierte Steinhöfel seinen nun schon 5. Kinderroman “Rico, Oskar und das Mistverständnis”, in dem es um die Existenz des Stammspielplatzes von Rico und Oskar sowie ein großes Missverständnis geht. Wie der Roman ausgeht, wurde natürlich nicht verraten. Denn ein bisschen Spannung soll ja noch bleiben, wenn das neu erschienene Steinhöfel-Werk bei dem einen oder anderen in den Händen liegt und bereit zum Lesen ist.

 

 

Katharina Kramer


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