Abschluss des Erasmus-Projektes „Footprints“ in feierlichem Rahmen

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"Footprints" verabschiedet sich.

Nach mehr als zwei Jahren Dauer endete nun unser Erasmus Plus-Projekt „Footprints“ mit einer Feierstunde im Forum. Das Interesse an dem Projekt mit Schulen aus Ariana Irpino (Italien), Warschau (Polen) und Almada (Portugal) war von Anfang an sehr groß und auch am Ende des Projekts merkt man allen Beteiligten an, dass die Umsetzung mit viel Begeisterung und Engagement durchgeführt wurde.

Den anwesenden Eltern und Lehrkräften wurde während der Feier zunächst noch einmal kurz das Konzept des Projekts erläutert: Die Europa-AG traf sich regelmäßig, um an bestimmten Themen zu arbeiten. Zusätzlich wurden sogenannte „Mobilitäten“, d. h. Reisen zu den Partnerschulen, durchgeführt, zu denen aus jeder Schule ca. 7-9 Schülerinnen und Schüler mitfahren konnten, sodass vor Ort mit den Gastgebern jeweils eine Gesamtgruppe aus ca. 35-40 Teilnehmenden zusammenkam. Persönliche Begegnungen konnten in Almada, Straßburg und Warschau umgesetzt werden. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die für Wildeshausen und Italien geplanten Treffen leider in digitaler Form stattfinden. 

Inhaltlich standen im Verlauf der Projektarbeit vor allem folgende Aspekte im Mittelpunkt:

  • Vermittlung des Wertes des europäischen Kulturerbes und seines Beitrags zum ökonomischen Wachstum und sozialen Zusammenhalt
  • Unterstützung beim Erwerb und der Entwicklung von ICT- und Fremdsprachenkompetenzen
  • Förderung von zivilem Engagement und Übernahme von Verantwortung für die europäische Sache, Demokratieförderung
  • Schaffen von Bewusstsein für Problematiken wie den Brexit, Arbeitsmigration und Immigration, Nationalismus und Xenophobie durch persönliche Begegnung, Kooperation und Wissen

Methodisch wurden die Inhalte durch den Blick in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft vermittelt. Dieser Ansatz vermittelte sowohl ein vertieftes Bewusstsein für die eigene und die europäische Geschichte als auch eine Perspektive für eine gemeinsame Zukunft in Europa.

Auf der Abschlussfeier stellten die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor.

Als Wertschätzung und Auszeichnung ihrer kontinuierlichen und qualitativ guten Arbeit an dem Projekt erhielten sie zum Abschluss eTwinning Qualitätszertifikate. Mit diesen Zertifikaten würdigt der Pädagogische Austauschdienst jedes Jahr besonders gelungene Projekte im Rahmen von eTwinning Partnerschaften, bei denen es darum geht, durch neue mediendidaktische Wege Grenzen zu überwinden und Europa erlebbar zu machen.

Zusätzlich erhielten die Jugendlichen den Europass Mobilität, ein europaweit gültiges Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland. Der Europass dokumentiert ausführlich die während der Mobilitäten wahrgenommenen Verantwortlichkeiten, arbeitsbezogene Kompetenzen, Sprachkenntnisse, digitale Kompetenzen, Organisations- und Führungsfähigkeiten sowie Kommunikationsfähigkeiten. Damit ist der Europass gut bei Bewerbungen einsetzbar.

Die Feier klang gemütlich mit einem kleinen Imbiss und Gesprächen aus.

Die Projektkoordinatorinnen, Frau Grützmacher und Frau Krönke, bedanken sich bei den engagierten Schülerinnen und Schüler, die an dem Projekt teilgenommen haben, und mit denen sie viele positive Erinnerungen teilen. Außerdem gilt der Dank den Eltern, dem Kollegium und der Schulleitung für die Unterstützung des Projekts.   

 


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