Zusammen wachsen - Zusammenwachsen!

„Personal growth“ - persönliches Wachstum und resiliente Persönlichkeiten fördern. Dies war das Thema der Mobilität des Erasmus Plus-Projekts „Act - React - Make an Impact!“ in Wildeshausen. Vom 8.-14.3.26 fand das Treffen an unserem Gymnasium mit je 10 Schüler/-innen aus Irland, Griechenland und Frankreich und 33 Mitgliedern der Europa-AG statt. 30 Familien aus Wildeshausen und dem Umland waren als Gastgeber involviert und begrüßten die zum Teil sehr müden Reisenden am Sonntag am Wildeshauser Bahnhof oder dem Bremer Flughafen.

 

Am Montagmorgen mussten jedoch alle wieder fit sein, denn das Programm begann zur ersten Stunde mit Hospitationen im Unterricht, gefolgt von einigen „Ice-breaking activities“ zum Kennenlernen und einem ersten Austausch.

Das Projektthema war schon in den jeweiligen Ländern (z.T. auch transnational) vorbereitet worden: Es wurden Bilder, Poster und Karikaturen, Gedichte und satirische Geschichten, ein Podcast und ein Song erstellt. In diesen Produkten wurde verarbeitet, was Jugendliche heutzutage bewegt und belastet. Als besonders gewichtig hatten sich durch eine Umfrage die Themen „Druck in der Schule“, „Angst vor Krieg“, „Klimawandel“, „Politik allgemein“ und „Mentale Gesundheit“ herauskristallisiert. Um es nicht bei negativen Gefühlen zu belassen, wurden am Mittwochvormittag in der Schule Workshops angeboten, die mit Unterstützung aus dem Kollegium, von Frau Wünsch und auch Schülerinnen in Eigenverantwortung realisiert wurden: Durch künstlerischen Ausdruck (Malen und Zeichnen, Schreiben von Gedichten und Geschichten, Theater und Performance) versuchten die Teilnehmer/-innen, den Problemen Lösungen oder zumindest eine positivere, optimistischere Haltung entgegenzustellen und somit die Hoffnung zu vermitteln, dass niemand mit seinen Herausforderungen alleine ist. Am Ende des Vormittags wurde abschließend das gemeinsame gedichtete Lied zu „An Tagen wie diesen“ eingeübt, dankenswerterweise unterstützt von Herrn Zacker, Josée Sataipoum (Jg. 13, Gesang) und David Funke (Cajon).

Auch am Freitag nahmen die Schüler/-innen noch einmal an Workshops zum Thema „Values and Identity“ teil, die von Christopher Schütte (Jg. 13) und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern von den „Young European Professionals“ (YEP) geleitet wurden. Für die Projektteilnehmer/-innen war dies die Gelegenheit, sich mit nahezu Gleichaltrigen über europäische Werte auszutauschen und diese mit ihren eigenen Vorstellungen abzugleichen.

Über die „Arbeit“ hinaus gab es aber natürlich auch ein touristisches Programm. Neben einer Stadtführung in Bremen und einem 90-minütigen Theaterkurs in der Bremer Shakespeare Company am Dienstag fuhr die gesamte Gruppe von ca. 70 Personen am Donnerstag nach Hamburg, wo es neben einer Führung durch die Speicherstadt und einem kurzen Abstecher auf die Besucherplattform der Elbphilharmonie auch ein wenig Zeit zur freien Verfügung gab.

Am Freitagnachmittag war es dann schon soweit: Die große Abschlussveranstaltung mit Eltern und Interessierten begann im Forum mit der Präsentation der Ergebnisse der kreativen Workshops vom Mittwoch und dem Vortragen des Songs und erfuhr bei einem großartigen Büffet in der Mensa ihre Fortsetzung. Am Ende konnte man spüren: All die Erlebnisse, der Aufenthalt in den Gastfamilien und die Arbeit in transnationalen Gruppen spiegeln sich in den Worten des Refrains unseres Songs:

 

We’re standing together

And we leave no one behind

We are growing together

Into a future that we make

So let us all stay hopeful

and have each others back

We stand together

In a future we’ll create

 

Wir danken allen, die mit uns zum Gelingen dieses Treffens beigetragen haben: den Eltern für ihre Gastfreundschaft, Fahrdienste und kulinarischen Beiträge, Frau Wünsch, Frau Hoffmann, Herrn Zacker und Josée Sataipoum für die Unterstützung bei den Workshops, den YEPS, den Kuchenspenderinnen für das herzliche Willkommen unserer Gäste im Kollegium und natürlich den Teilnehmer/-innen unserer Europa-AG, die mit ihrem vorbildlichen Verhalten und viel Energie die „mobility“ zu einem Erfolg gemacht haben.

Tanja Krönke und Antje Grützmacher