von Elke Hohnholt
„WE’LL BE(ing) stronger together“
– eTwinning-Projekt der Klasse 9c
Als eTwinning-Schule führen wir regelmäßig auch rein digitale Projekte mit anderen Schulen in Europa durch. Im Rahmen des Projekts „WE’LL BE(ing) stronger together“ arbeitet die Klasse 9c im Englischunterricht mit Schulen in Italien (Bra), Griechenland (Corfu) und Polen (Warschau) zusammen. Das Projektlogo wurde von dem italienischen Team erstellt, welches sehr knapp hinter dem von Inga Jacobs aus der Klasse 9c den Logo-Wettbewerb gewann.
Inhaltlich geht es um den Alltag von Teenagern und mögliche Stressfaktoren in ihrem Alltag. So wurde zu Beginn des Projekts zunächst eine Umfrage in jeder Gruppe durchgeführt, die verschiedene Aspekte des Themas mentale Gesundheit in den Blick nehmen sollte. Hier wurde z. B. gefragt:
“What activities or hobbies make you feel happy and more energized?”
“How important are your relationships with friends and family to your overall well-being?”
“How important do you think setting and achieving goals is in building strength and resilience?”
“Are there any specific challenges or stressors that you face as a 15-year-old, and how do you handle them?”
Dieser Baustein des Projekts ließ sich perfekt mit der Einheit „Describing statistics“ aus unserem Lehrwerk verknüpfen.
Für die weitere Arbeit an dem Projekt ließen wir uns von einer Aufgabe des Europäischen Wettbewerbs inspirieren:
„Grasp the nettle: Sometimes you lack the courage to make changes. Show in a creative way how you have already overcome limits and thus were able to make new experiences.”
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten nun überwiegend in transnationalen Teams, um ihre Ideen für den Wettbewerb weiterzuentwickeln. Dabei setzen sich auf emotional-kreative Art und Weise mit unterschiedlichen Ursachen von Stress auseinander und denken über Lösungsansätze nach. Als Ergebnisse dieses kollaborativen Prozesses sind bisher Produkte wie kurze Audiobeiträge, ein Videobuch, eine Präsentation sowie Poster geplant.
Zum Abschluss des Projekts werden die von der Europäischen Kommission im Rahmen des „LIFECOMP“-Konzeptes entwickelten Kompetenzen für das Leben und Lernen in Zeiten des Wandels als Anknüpfungspunkte für die weitere Auseinandersetzung mit dem Projektthema gewählt. In dem Konzept werden Schlüsselkompetenzen, wie z. B. „Empathy“, „Wellbeing“, „Collaboration“, „Managing Learning“ und „Critical Thinking“, definiert.
Die vertiefende Beschäftigung mit dem Thema kann dazu beitragen, dass Stresssituationen schneller eingeschätzt und mögliche Lösungsansätze für deren Bewältigung besser umgesetzt werden können.
Auf jeden Fall bringt die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg für alle neue Lernerfahrungen mit sich, auch für die beteiligten Lehrkräfte. Bei der Zusammenarbeit in den internationalen Teams ergeben sich besondere Herausforderungen sowohl in Bezug auf die Kommunikation und die Entwicklung der Produkte als auch auf die Präsentation der Ergebnisse auf der digitalen Lernplattform, dem sogenannten „Twinspace“. Hier ist neben der englischen Sprache und Einfühlungsvermögen in die anderen Kulturen auch der Einsatz digitaler Kompetenz von entscheidender Bedeutung.