von Elke Hohnholt

„WE’LL BE(ing) stronger together”

Wir, die Klasse 9c, arbeiteten im Rahmen unseres Englischunterrichts in den letzten Monaten zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Italien (Bra), Griechenland (Corfu) und Polen (Warschau) an einem Projekt mit dem Thema „WE’LL BE(ing) stronger together“.

Zuerst war klar, dass wir ein Logo für das Projekt brauchen. Also reichten einige Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Ländern freiwillig ihr Design ein, wobei das Logo aus unserer Klasse knapp hinter dem ersten auf dem zweiten Platz landete. (siehe Fotos)

Nachdem die Suche nach einem Logo abgeschlossen war, stellten wir uns gegenseitig vor, da alle wissen sollten, mit wem sie die nächsten Monate zusammenarbeiten würden. Dies geschah über ein sogenanntes „Padlet“, eine digitale Tafel. Alle stellten sich hier mit einem kurzen Text vor und fügten zusätzlich ein passendes Foto sowie unsere Tagesabläufe („daily routines“) hinzu.
Jede Klasse führte dann eine Umfrage zu stressigen Situationen im Leben von Jugendlichen durch. In der Umfrage kamen Fragen vor wie z. B.  „Are there any specific challenges or stressors you face as a 15-year-old, and how do you handle them?”
Anschließend nahmen wir in internationalen Gruppen, in welchen aus jedem Land ein Mitglied vertreten war, an dem Wettbewerb „Europa (un)limited“ teil, welches das Thema ,,Grasp the nettle: Sometimes you lack the courage to make changes” hatte.

Unsere Aufgabe war es, zu diesem Thema etwas Kreatives zu erstellen, bei dem man zeigt, wie man schwierige Situationen überwinden kann, oder wie man es vorher schon erfolgreich geschafft hat, dies zu tun.
Eine Gruppe entschied sich zum Beispiel dafür, ein Poster zu erstellen mit der Überschrift ,,Bring the light into the dark”. Eine andere Gruppe erstellte einen Film, in dem zwei Mädchen aus zwei Ländern dieselbe Angst vor einer Präsentation haben und wie beide es schaffen, diese zu überwinden.
Aus allen Ergebnissen wurde am Ende ein digitales Buch mit Erfahrungen von Personen aus allen Ländern mit dazugehörigen Tipps erstellt.

Während der Arbeit an dem Projekt war es sehr interessant zu sehen, wie es ist, mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern zu arbeiten und diese Zusammenarbeit sorgte auch dafür, dass man lernte, mit stressigen Situationen, wie z. B. Kommunikationsproblemen während der digitalen Projekttreffen, besser umzugehen.
Ein paar der Projekte wurden schließlich bei dem offiziellen Wettbewerb eingereicht.
Dafür erhielten die jeweiligen Schülerinnen und Schüler eine Urkunde, auch bekam die Klasse insgesamt eine Urkunde für die Teilnahme an dem Wettbewerb.
Das letzte Thema, mit dem wir uns in den internationalen Gruppen beschäftigten, war das pädagogische ,,LIFECOMP"-Konzept. Dieses wurde von der Europäischen Kommission entwickelt und beschäftigt sich mit zentralen Lebenskompetenzen wie z. B. ,,Empathie", ,,Wellbeing" und ,,Critical Thinking”. Nach einer Auseinandersetzung mit den Definitionen erstellten die jeweiligen Gruppen Poster, die dann in einem E-Book gesammelt wurden. Für dieses Thema des Projekts erstellte die italienische Kollegin einen „Chatbot“, mit dem man sich über das Thema austauschen und den man hierzu befragen konnte.

All unsere Ergebnisse stellten wir am Ende des Projekts mit der App „Artsteps“ in einem digitalen Museum dar.

 

Ein Fazit, das wir aus dem gesamten Projekt ziehen können, ist, dass es wirklich interessant ist, sich mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Ländern auszutauschen und auch deren Sicht auf die unterschiedlichen Themen zu hören. Uns hat auch die Freiheit, die wir während der ganzen Zeit hatten, gefallen, da wir die Chance hatten, unsere Ideen auch genauso umzusetzen, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Außerdem waren alle sehr motiviert an der Arbeit, da wir alle Spaß an dem Projekt hatten.

Bericht von Inga Jacobs und Alicia Heinefeld