von Florian Süßmuth

Was kann ich? Und was kann ich damit machen?

Am Freitag, den 31.05. kamen in ihrer Freizeit 27 SchülerInnen des Jahrgang 10 freiwillig am Freitagnachmittag in die Schule, um den mehr als dreistündigen Test zu absolvieren, der darüber hinaus kostenpflichtig ist. Und warum tut man sich das freiwillig an?

Nun, solche Tests sind in größeren Unternehmen und vielen Behörden und Institutionen mittlerweile als „Assessment-Center“ in Bewerbungsverfahren sehr etabliert. Der geva-Test bietet deshalb die Möglichkeit, diese Stresssituation und Prüfungsaufgaben, die nicht alle gemeistert werden können, einmal kennenzulernen. Man kann sich selbst einschätzen und überlegen, was man später im Alltag machen möchte, welche Umstände einem Spaß machen und zu welchen „Opfern“ man bereit ist, um den Traumarbeitsplatz zu erhalten. Das ist gar nicht so leicht, angesichts der schier erschlagenden Flut an Ausbildungs- und Studiengängen, die angeboten werden!

Der wichtigste Grund ist schlussfolgernd also, dass man tatsächlich mehr als 10 Vorschläge für Ausbildungs- und Studienberufe bekommt, die mit den Interessen und Fähigkeiten übereinstimmen. Bei 4 Vorschlägen wird ganz genau erklärt, warum sie so gut passen.

Die Ergebnisse sind schon da: die Teilnehmenden haben sich sehr gut geschlagen und gezeigt, dass sie in den allermeisten Bereichen etwas besser waren als die deutschlandweite Vergleichsgruppe im gleichen Alter mit den gleichen Voraussetzungen. Zudem ist auffällig, dass sich alle sehr realistisch einschätzen konnten und die sozialen Berufe vorne liegen. So gab es beispielsweise fünfmal die Empfehlung, Lehramt zu studieren, aber auch kreative Berufe wie Grafikdesign, bildende Kunst und Kunstgesichte lagen bei den Vorschlägen weit vorn.

Wenn der Test ein Anstoß in die berufliche Zukunft war – Glückwunsch!

Wenn die Berufe alle nicht gefallen – immerhin eine Bereicherung des eigenen Horizonts!

Kg, 12.06.24