Hofbesichtigung des Putenaufzucht- und Mastbetriebs Lüschen
Am 26. Mai besuchte die Klasse 6a den landwirtschaftlichen Betrieb Lüschen in Ohe bei Neerstedt. Neben einer Hofführung konnten die 29 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Wildeshausen Einblicke in die Putenhaltung gewinnen. Nachdem die 6. Klässler den Hof Lüschen gegen 09.00Uhr morgens erreicht hatten, erfolgte eine kurze Vorstellung des Landwirts und seiner angestellten Mitarbeiter. Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Putenaufzuchtstall von innen zu betrachten. Um den Stall der jüngeren Puten zu betreten, mussten die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Schutzkleidung anziehen. Dies dient der hygienischen Prävention, damit keine Krankheiten in die Ställe gebracht werden. In der Regel befinden sich zwei Altersgruppen auf dem Hof, eine in den Aufzucht- und eine in den Mastställen. Es handelt sich jeweils um ca. 15.000 Puten. Sie bekommen rund um die Uhr Kraftfutter, welches im Wesentlichen aus Mais, Soja und Weizen besteht, damit die Tiere angepasst wachsen können und ein Endmastgewicht von 21-22 kg erreichen. Dieses wird meist nach ca. 150 Tagen erreicht. Auf dem Hof Lüschen werden keine weiteren Tiere gehalten. Nebenbei betreibt Herr Lüschen Ackerwirtschaft, wobei er den Mais für seine Biogasanlage und das Stroh als Einstreu für die Puten nutzt. Nach dem Stallbesuch frühstückte die Klasse 6a im Oher Schafkoben, der liebevoll zu einem Aufenthaltsraum für die Dorfgemeinschaft umgestaltet wurde. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Herrn Lüschen und seiner Tochter sämtliche Fragen zum landwirtschaftlichen Betrieb, der Putenhaltung und zum Beruf des Landwirts zu stellen. Familie Lüschen nahm sich viel Zeit, um die zuvor im Erdkundeunterricht vorbereiteten Fragen ausführlich und anschaulich zu beantworten. Nach dem Frühstück konnten die Hofbesucher Einblicke in den Putenmaststall der älteren Tiere erhaschen. Die Größe der Tiere war erstaunlich. Im Anschluss erklärte Herr Lüschen die Funktionsweise der Biogasanlage. In der Anlage vergären Mais, Putenmist der eigenen Tiere sowie Rinder- und Schweinegülle, wodurch das Biogas entsteht, aus dem dann wiederum elektrische Energie und Wärme für die Putenaufzucht gewonnen wird. Die Endprodukte aus der Vergärung (Gärsubstrat) werden wiederum als Dünger für die Felder genutzt. Auf diese Weise wird vieles auf dem Betrieb Lüschen im Kreislauf genutzt. Gegen 12.00Uhr verließen die Gymnasiasten den Hof und fuhren mit dem Bus zurück zur Schule. Die neuen Erkenntnisse der Exkursion wurden im Erdkundeunterricht nachbereitet. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich bei der Familie Lüschen für den erlebnisreichen Vormittag und sind sich einig, dass der Hofbesuch eine tolle Ergänzung zum Erdkundeunterricht darstellte.
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