von Elke Hohnholt
Besuch der Seminarfächer Psychologie und Reisen in der Unibibliothek
Bremen, 26.09.2023
Am vergangenen Dienstag ging es für uns, die Seminarfächer Psychologie und Reisen, zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Krönke und Frau Tipper mit dem Zug nach Bremen, um der dortigen Unibibliothek, zwecks der uns bevorstehenden Recherche für unsere Facharbeiten, einen Besuch abzustatten. Es sollte also vorläufig darum gehen, welche Möglichkeiten sich neben dem Netz bieten, Informationen aus einem ebenso vielfältigen Angebot an Quellen in einer richtigen Bibliothek zu erhalten.
Im Bibliotheksgebäude angekommen wurden wir gleich von einer Mitarbeiterin in Empfang genommen und bekamen erst einmal eine grundlegende Einführung in Bezug auf den Aufbau sowie den aktuellen Bestand der Bibliothek, welcher sich auf vier, für Besucher zugängliche, Ebenen und das Kellergeschoss verteilt.
Natürlich sollten wir dann aber auch ganz nach dem Motto „Probieren geht über studieren“ selbst einmal in einer dreißigminütigen Gruppenarbeit die Chance bekommen, uns in der Menge an literarischem Material zurechtzufinden. Dafür wurden sieben Gruppen gebildet und jede bekam im Grunde die gleiche Aufgabe: Ein Buch zu einem bestimmten Thema auf der Homepage suchen und anschließend auch in der Sammlung finden.
Zuerst hieß es also an die PCs im Erdgeschoss und ein Buch finden, dass man zu einem bestimmten Thema lesen möchte. Suchte man zum Beispiel nach „Meeresbiologie“ wurde einem die gesamte Auswahl an Büchern zu diesem Thema aufgelistet. Entschied man sich dann für eine bestimmte Ausgabe konnte man am Rechner direkt nachlesen, wo es zu finden war (Ebene, thematische Abkürzung, Nummer), ob es bereits entliehen oder auch nur als E-Book vorhanden war.
Nach unserer kleinen Recherche sollten wir, falls möglich, das von uns ausgewählte Buch mit zur anschließenden Nachbesprechung bringen und ebenso, falls es nicht möglich war, den Grund und etwaige Probleme nennen, auf welche wir bei der Recherche so gestoßen waren.
Dabei tauchten dann unterschiedliche Komplikationen auf, wie etwa die fehlende Orientierung in der Bibliothek in Bezug auf Struktur und Ordnung der Standorte der Bücher oder auch das fehlende Vorhandensein eines Werkes im zugänglichen Bestand, welches man dann über die Homepage mit Vorlaufzeit bestellen musste.
Am Ende unseres Besuchs nutzten dann noch einige von uns die Möglichkeit, sich direkt einen eigenen Ausweis für die Nutzung der Unibibliothek ausstellen zu lassen, um dort dann auch für die Facharbeit Recherchen durchführen zu können.
Der Nachmittag in Bremen verlief für uns also mit dem Fazit, dass Bibliotheken als Quelle für die Facharbeiten eine große Menge an Fachliteratur zur Verfügung stellen und einem auch zum Teil die Überprüfung der Seriosität der Quellen ersparen kann.
Als Anregung für die Facharbeiten also eine gute Idee!
Ramona Surmann