von Elke Hohnholt

Auch eine Woche „verspätet“ schmecken die Truthähne

65 Teilnehmer bei Thanksgiving-Feier

Eigentlich sollte es nur eine spontane Idee sein als Lehrer Jörn-Timo Riepel im letzten Jahr Kollegen und Oberstufenschüler zu einer Thanksgiving-Feier einlud.

Riepel hat eine US-amerikanische Ehefrau und wollte seinen Schülern hier in Deutschland die amerikanische Tradition einer geselligen Feier mit leckerem Essen näherbringen.

Inzwischen scheint der Abend aber beste Chancen zu haben, zu einer Schultradition zu werden, denn aufgrund der vielen nachfragen, ob es auch 2023 eine weitere Thanksgiving-Feier geben würde, ließ Riepel sich nicht lange bitten.

Am eigentlichen Thanksgiving-Tag ließ es sich zwar nicht einrichten, doch nun fand die Feier  mit genau einer Woche „Verspätung“ am vergangenen Donnerstag statt.

Und das mit einer noch größeren Beteiligung als im Vorjahr. 65 Schüler und Lehrer fanden sich in der Mensa der Schule zusammen, um zu feiern, wie es jedem Amerikaner Ehre gemacht hätte.

Jeder Gast brachte etwas zu essen mit – dafür hatten Riepel und seine Frau Amanda extra amerikanische Rezepte für Süßigkeiten, Snacks, Kuchen und mehr angeboten, die fleißig Verwendung fanden.

Riepel selbst organisierte über die Wildeshauser Firma Tonn drei Truthähne und freute sich, dass der Chef persönlich mit einem Sohn vorbeischaute.

Das Rahmenprogramm bildeten Gesellschaftsspiele, Gespräche und nicht zuletzt eines der beiden NFL-Footballspiele, von denen traditionell zwei am Thanksgiving-Donnerstag  stattfanden.

So konnten Riepel und alle seine Gäste auf einen erneut rundum gelungenen Abend zurückblicken. Und sicherlich werden auch 2025 wieder nachfragen kommen, ob am Gymnasium wieder Thanksgiving gefeiert wird – ob nun am Thanksgiving Tag selbst oder gerne auch zur Steigerung der Vorfreude ein paar Tage später.