Migration im Altweibersommer - Ungarn zu Gast in Wildeshausen

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Ungarische und Wildeshauser SchülerInnen auf Besichtigungstour [zum Vergrößern anklicken].

Besuch der Austauschgruppe vom Szent István Gimnázium vom 15.09. bis 22.09.2018

Eine spannendende, informative, erlebnisreiche und auch anstrengende Woche verbrachte eine Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern und zwei KollegInnen, die sehr herzlich in ihren Gastfamilien aufgenommen wurden, in Norddeutschland, das sich bis auf den Freitag von seiner besten (Wetter-)Seite zeigte.

Nach der beschwerlichen Busfahrt über Prag galt es dabei zunächst am Wochenende, die Familien kennenzulernen und eine gemeinsame Zeit bei unterschiedlichen Aktivitäten zu bringen, bei denen u.a. schon die Stadt Bremen und das weithin bekannte Fußballstadion in Liveatmosphäre auf dem Programm standen.

Am Montag kam dann der Zeitpunkt, die Schule kennenzulernen und erste Erfahrungen im Unterricht des Gastlandes zu sammeln, bevor am Nachmittag eine Fahrt zur Universität nach Oldenburg erfolgte, um mit der Projektarbeit zu beginnen, die in diesem Jahr das Thema „Migration“ trug. So war es spannend zu erleben, wie die Universität Oldenburg gezielt Geflüchtete (nicht nur in der deutschen Sprache) im Rahmen des EMMIR-Programms (www.emmir.org) ausbildet, das von zwei Absolventen anschaulich präsentiert wurde.

Auch der Dienstag stand im Zeichen der Migration, die am Beispiel von einer/-m Emigrantin/-en und einer/-m Immigrantin/-en im Rahmen einer Rallye durch das Auswandererhaus in Bremerhaven lebenswirklich durchgestanden wurde. Das Auswandererhaus gilt zurecht als eines der besten Museen in Deutschland.

Am Mittwoch stand am Vormittag die Projektarbeit in der Schule im Fokus, wären der Nachmittag genutzt wurde, um die Entwicklung der Stadt Wildeshausen bei einer historischen Stadtführung kennenzulernen. Danach bot es sich aufgrund der herrlichen Temperaturen an, ein Eis zur Abkühlung zu essen.

Eine weitere Tagesexkursion führte die deutsch-ungarische Schülergruppe am Donnerstag nach Bremen, wo der Bunker Valentin und das ZIS-Projekt (http://www.zis-tdi.de/de-hintergrund.php) zu besichtigen galten. Danach stand danach eine kurze Zeit zur Verfügung, die viele Schülerinnen und Schüler dazu nutzten, um die historische Altstadt Bremens anzuschauen.

Am Freitag erfolgte der Projektabschluss am Gymnasium Wildeshausen durch ein von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als Highlight empfundenes Gespräch mit zwei ungarischen Müttern, die beide ihren Nachwuchs dabei hatten, und sowohl auf Ungarisch als auch auf Deutsch ihre persönliche Geschichte erzählten und mitunter nachdrücklich versicherten, dass die Region und besonders die Einwohner im Landkreis Oldenburg sehr gastfreundlich sind.

Nach einen sehr gelungenen letzten Abschiedsabend in Kirchseelte und einem Besuch der Wildeshauser Diskothek, galt es dann am Samstag schon früh morgens, Abschied zu nehmen.


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