10 000 Setzlinge für das Klima

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10 000 Setzlinge wurden in Ahlhorn insgesamt für einen guten Zweck gesetzt.
SchülerInnen der Klasse 7c beim Bäume pflanzen [zum Vergrößern anklicken].

Seit 2015 werden im Waldpädagogikzentrum Weser-Ems die Projekttage für Klimabotschafterschulen angeboten. Begonnen hat dieses Angebot mit einer Akademie, auf der abgesandte Schüler von 10 verschiedenen Schulen zu Klimabotschaftern ausgebildet worden sind. Klimabotschafter geben ihr Wissen weiter an ihre Mitschüler, Freunde und Bekannte und motivieren diese zum Mitmachen. Sie informieren über die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels und motivieren zu Projekten gegen den Klimawandel. Sie initiieren z. B. in Absprache mit dem Förster oder Bürgermeister Baumpflanzaktionen , um den CO2- Gehalt in der Atmosphäre abzubauen.

In diesem Jahr ist der Kreis der teilnehmenden Schulen erweitert worden. In der Zeit vom 5.3. bis zum 4. April beteiligen sich insgesamt 17 Schulklassen an den Projekttagen. Für die teilnehmenden Schulklassen dauert das Angebot jeweils ein Vormittag. Der erste Teil findet in den Seminarräumen des Waldpädagogikzentrums statt. Nach einer kurzen Einführung zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels werden verschiedene Themen in Kleingruppen vertieft. Berechnet wird dabei u.a. wie viel Kohlenstoff eine 100 jährige Eiche gespeichert hat, welchen Einfluss unsere Ernährung auf die CO2- Bilanz hat am Beispiel einer Pizza oder welche Auswirkungen das Schmelzen des Gletschereises bzw. das Schmelzen des Polareises auf den Meeresspiegel hat.

Nach der Theorie folgt dann im zweiten Teil des Vormittages die Praxis. Pro Klasse werden im angrenzenden Waldgebiet jeweils ca. 600 Buchen gepflanzt. Zusammen werden somit die 17 Klassen 10.000 Buchen pflanzen.

Durch die Pflanzaktion soll die besondere Bedeutung des Waldes im Zusammenhang mit dem Klimawandel verdeutlicht werden. Der Wald trägt nämlich ganz wesentlich dazu bei, dass das für den Klimawandel hauptverantwortliche Kohlenstoffdioxid abgebaut und in Sauerstoff umgewandelt wird. Jeder der gepflanzten Bäume wird ab dem Moment, wo er die ersten Blätter ausgetrieben hat, das wird je nach Wetter bei den frisch gepflanzten Buchen so in der 2. Maihälfte sein, Co2 aus der Luft aufnehmen und Sauerstoff O2 abgeben und den verbleibenden Kohlenstoff C im Holz einspeichern.

Bericht: Horst Wieting ( Förster und Waldpädagoge)

 

Die Bilder zeigen unsere Klasse 7c bei der Baumpflanzaktion (Fotots: Esther Wübbenhorst).
Von den 10 000 gesetzten Buchen sind Schätzungen zufolge in 100 Jahren noch 150 Bäume übrig.

Zeitungsartikel siehe auch hier.

 


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